„Am Kreuzweg“ und „Wolken.Heim“ von Elfriede Jelinek – Neues zu Trump in Hamburg und Älteres zu den Deutschen in Leipzig

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Am Königsweg – Am Deutschen Schauspielhaus Hamburg inszeniert Falk Richter die Uraufführung von Elfriede Jelineks Trump-Stück.

Am Königsweg von Elfriede Jelinek im Deutschen Schauspielhaus Hamburg – Foto (c) Arno Declair

Man könnte von einer kurzen Atempause für die Welt sprechen. Ganze 11 Minuten war am letzten Donnerstag der Twitter-Account von US-Präsident Donald Trump nicht erreichbar. Ein scheidender Mitarbeiter des digitalen Kurznachrichtendiensts hatte ihn als letzte Amtshandlung einfach abgeschaltet. Über 41 Millionen Menschen folgen mittlerweile weltweit Donald Trump auf Twitter. Der ehemalige Geschäftsmann und Milliardär hatte dieses Medium schon vor seiner Amtszeit intensiv für seine Ziele und eine teilweise rassistische und sexistisch Stimmungsmache genutzt. Diffamierungen von Gegnern sowie Angriffe auf die unliebsame Presse und unbotmäßige Angehörige der US-Justiz gehören auch nach der Wahl Trumps zu seinen bevorzugten Botschaften in 140 Zeichen.

Die Welt dürfte auch den Atem angehalten haben, als bekannt wurde, dass nicht wie prognostiziert Hillary Clinton sondern jener Mann vom US-amerikanischen Volk zum Präsidenten gewählt wurde, der derzeit zu den meistgehassten und umstrittensten Persönlichkeiten weltweit gehören dürfte. Zumindest sehen das viele links-liberale Intellektuelle und vor allem auch Künstler hier wie jenseits des großen Teiches so. Wie es nun zu dieser Wahl und dem Erstarken populistischen Kräfte in der Politik kommen konnte, ist vielen noch immer ein Rätsel. Die politischen Analysen sind vielgestaltig; und auch die künstlerische Aufarbeitung läuft an den deutschsprachigen Theatern auf Hochtouren.

Ziemlich rasch nach der Wahl hatte die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ein Stück über Donald Trump angekündigt. Bereits im März erfolgte eine Lesung von Am Königsweg, wie Jelineks Drama nun heißt, in New York. Die Uraufführung des Textes in Deutschland besorgte nun der Theaterautor und Regisseur Falk Richter für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg.

Der Name Trumps fällt im Stück allerdings nicht. Er hat hier viele Namen wie Sieger, Vorkämpfer, Anführer, Erlöser oder Gott und wird von Jelinek einfach „der König“ genannt. Die Autorin rückt ihn wie oft in ihren Stücken in die Nähe von antiken Mythen oder auch Figuren aus der Bibel. Hier sind es der schicksalsbeladene König Ödipus oder Abraham, der seinen Sohn Isaak für Gott opfern soll. Für Jelinek ist es vor allem die Frage nach Schuld und Schulden, die sie immer wieder in zumeist verschachtelnden Kalauern in ihrem ohne direkte Personenzuschreibungen meanderndem Text stellt. Es geht um das Sehen und gleichzeitige Nichtsehen des Abgrunds, um falsche Prophezeiungen und um das Unvermögen dies in Worte zu fassen. Letztendlich auch die Einsicht der Autorin selbst trotz ihres unaufhörlichen Schreibens nicht erhört zu werden.

Die Welt am Scheideweg wie König Ödipus. Was der Weg des Königs Trump sein wird, davor hat nicht nur die Autorin Angst. Als blinder Seher Teiresias geistert sie klagend durch ihr Stück. In Hamburg übernimmt die Schauspielerin Ilse Ritter diesen Part. Sie hat gleich zu Beginn noch vor verschlossenem Vorhang ihren Auftritt mit den Worten: „Von wem will ich da überhaupt sprechen (…) oder lieber schweigen?“ Das übrige Ensemble mit Matti Krause, Anne Müller, Tilman Strauß und Julia Wieninger sitzt am Tisch und spricht verteilt in Mikros. Der Tänzer Frank Willens zuckt immer wieder zum Rhythmus des eingespielten Elektrosounds von Matthias Grübel. Katrin Hoffmann hat dazu eine Bühne gebaut mit weißen Wänden, auf die in schneller Folge Videos von Geld, Waffen, Krieg oder gewaltsamen Demonstrationen projiziert werden. Halb antiker Tempel mit Säulen, Tiger- und Löwen-Attrappen, halb Showtheater auf dessen Balkon dann auch bald Waldorf und Statler aus der Muppets-Show auftauchen. Kermit der Frosch schwingt einen Baseballschläger und Miss Piggy trägt MPi. Richter greift hier eine Idee Jelineks auf, in deren Text auch ein blinde Miss Piggy als Seherin und Figur der amerikanischen Popkultur auftritt.

 

Am Königsweg von Elfriede Jelinek im Deutschen Schauspielhaus Hamburg – Foto (c) Arno Declair

 

Das Ensemble trägt blutige Augenbinden als Ausdruck der kollektiven Blindheit des Volks. Der Sieg des Königs sei die Rückkehr des Alten als das Neue und grausige Parodie des „historisch Überlieferten, auch wenn damals Millionen daran krepiert sind“? Richter lässt den Text als wilde Kostümfarce spielen und Kasperletheater aus der Gründgens-Loge. Zwischendurch sorgt Idil Baydar als Antiintegrationsalbtraum mit ihrer Kabarettfigur Jilet Ayşe für Irritierung beim vorwiegend weißen Publikum. Witzig führt sie den Deutschen ihre Vorurteile und Rassismen vor, punktet mit den 10 kleinen Negerlein und den Chinesen mit dem Kontrabass sowie der Subjekt-Objekt-Theorie von „Emanuela“ Kant. Auch gesungen wird viel, u.a. „One of Us“ von Joan Osborne, „I Started a Joke“ von den Bee Gees oder das großartige „Fade into You“ von Mazzy Star. Ein multimedialer Overkill, der erst nach der Pause in eine zunächst schweigenden Runde an der Rampe mündet.

Und was macht der König? „Er schreibt nicht, nein er twittert.“ Als großes „Twitter-Twatter“-Baby bringt der körpermächtige Schauspieler Benny Claessens dann auch seinen König auf die Bühne. In fantasievollen Roben von Andy Besuch wütet hier kein kleiner Prinz, sondern ein großes, herrisches Königskind, das seinem Spieltrieb freien Lauf lässt, ein großes Plastikpferd hereinrollt, auf seinem Kissenlager fläzt, einen luftgefüllte Weltkugel traktiert und die Theaterbesucher beschimpft. „Sobald ich wieder liquide bin, kaufe ich die Wahrheit oder lease sie – was immer der bessere Deal ist.“ Trumps Verhältnis zur Wahrheit wird hier ebenso ausgestellt wie seine zwielichtigen Geldgeschäfte mit den Banken. Als schwäbelnder Deutsche-Bank-Manager unter eingeschlagenem Holzkopf tönt Tilman Strauß davon, wie man den Menschen hilft, Schulden zu machen. Jelinek reflektiert hier wie schon in Die Kontrakte des Kaufmanns auch die Finanzkrise.

Trump als Mann, der mit seiner Familie im Inneren seines Turms sitzt. Das Wahl-Volk schaut zu ihm auf, wie zu einem Gott, der Mauern baut, um das Fremde auszugrenzen, während die, denen er versprochen hat, Amerika wieder groß zu machen, ihr Haus an die Banken verloren haben. Diesen so ebenfalls Ausgegrenzten widmet Jelinek in ihrem Stück große Aufmerksamkeit. Matti Krause spielt aus dem Chor des Volks heraus das „Erscheinen des jungen weißen Mannes“, der sich mit Ku-Klux-Klan Maske in Rage redet. Wir kennen das bereits aus Richters Skandalstück Fear, in der an der Berliner Schaubühne Tilman Strauß den Part des abgehängten Mannes aus der ostdeutschen Provinz gab. Nun spielt er neben Matti Krause als Neuzugang am Schauspielhaus einen ebenso überzeugenden Part in Falk Richters Jelinek-Inszenierung. Nur das hier noch einmal Matt Krause als pöbelnder Wohnwagen-Prolet frauen- und ausländerfeindliche Witze machen darf, während Strauß mit Tänzer Willens am Lagerfeuer „Take me Home, Country Roads“ zur Gitarre anstimmt.

Die kurze Prophezeiung, der König werde sich doch noch hellsichtig die Augen ausstechen, was Tilman Strauß sogleich dramatisch mimt, nimmt Jelinek aber gleich wieder zurück. „Die Krise will ein anderes Opfer.“ Hier herrscht auch am Ende Resignation und Ödnis. Ilse Ritter kommt noch einmal als alternde Autorin zu Wort, der das Wort aus dem Mund ausbrechen will, das Wort, das nun bei Gott wohnt und eine Panne hat. Es kalauert noch ein wenig von verlorenen Worten, die uns ausgehen. Mit den Worten „Bitte seien sie mir nicht böse und hören lieber nicht auf mich“ endet ein großer Text und Abend mit einer über die 3 ½ Stunden fast durchgängig adäquat guten Umsetzung.

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Am Königsweg (SchauspielHaus, 03.11.2017)
von Elfriede Jelinek
Regie: Falk Richter
Bühne: Katrin Hoffmann
Kostüme: Andy Besuch
Komposition und Musik: Matthias Grübel
Video: Michel Auder, Meika Dresenkamp
Licht: Carsten Sander
Dramaturgie: Rita Thiele
Ton: André Bouchekir, Hans-Peter „Shorty“ Gerriets, Lukas Koopmann
Videotechnik: Alexander Grasseck, Antje Haubenreisser
Mit: Idil Baydar, Benny Claessens, Matti Krause, Anne Müller, Ilse Ritter, Tilman Strauß, Julia Wieninger, Frank Willens
Die Uraufführung war am 28.10.2017 im Deutschen Schauspielhaus Hamburg
Dauer: 3 Stunden, 30 Minuten, eine Pause
Termine: 26.11. / 02., 15.12.2017

Infos: http://www.schauspielhaus.de

Zuerst erschienen am 06.11.2017 auf Kultura-Extra.

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Wolken.Heim – Intendant Enico Lübbe eröffnet mit Elfriede Jelineks intertextuellen Collage über deutschnationale Selbstvergewisserung die neue Spielstätte „Diskothek“

Eine Woche nach der Uraufführung ihres neuesten Theaterstücks Am Königsweg am Deutschen Schauspielhaus Hamburg erhielt die österreichische Schriftstellerin und Dramatikerin Elfriede Jelinek in Leipzig den vom Deutschen Bühnenverein ausgelobten Theaterpreis FAUST für ihr Lebenswerk. Grund genug für Enrico Lübbe, Intendant am Schauspiel Leipzig, ein älteres, aber verblüffend aktuelles Stück der Literaturnobelpreisträgerin neu zu inszenieren. Gleichzeitig mit der Premiere von Wolken.Heim. wurde endlich auch die neue Spielstätte „Diskothek“ in den bereits unter Vorgänger Sebastian Hartmann zur Dauer-„Baustelle“ gewordenen Räumlichkeiten eröffnet. Die Stadt Leipzig hat dem Theater 4,6 Mill. Euro spendiert. Nun muss das Publikum nicht mehr die vielen Stufen bis unters Dach des Schauspiels steigen, sondern kann bequem den Eingang an der Ecke Bosestraße/Dittrichring nehmen. Intendant Lübbe will hier weiter junge zeitgenössische Dramatik zeigen. Und auch in dieser Spielzeit wird es da wieder einiges Neues zu entdecken geben.

 

Wolken.Heim von Elfriede Jelinek am Schauspiel Leipzig
Foto (c) Rolf Arnold

 

Fast 30 Jahre ist es her, dass Elfriede Jelinek das Stück Wolken.Heim. schrieb. Entstanden ist es 1988 nach der eingehenden Beschäftigung mit philosophischen Schriften zum Mythos der deutschen Nation, die sich im Text immer wieder als sogenanntes „Wir“ zu erkennen gibt. Diesem Wir in den Mund legt die Autorin Zitate großer deutscher Dichter und Philosophen wie etwas Hölderlin, Kleist, Fichte, Hegel und Heidegger. Besonders Hölderlins Dichtung und die philosophischen Schriften Heideggers gehören ja bekanntermaßen zu den am häufigsten verwendeten Quellen in den Stücken Jelineks. Im letzten Drittel schneidet Elfriede Jelinek noch Zitate aus den Briefen der in Stammheim inhaftierten RAF-Mitglieder aus den Jahren 1973-1977 in den Text. Diese sind teilweise selbst Zitate von Vorbildern der RAF-Kämpfer wie etwa Frantz Fanon oder Girolamo Savonarola.

Die Besonderheit der Verfahrensweise von Elfriede Jelinek ist die stark intertextuelle Verwendung der Zitate. Dabei verfremdet sie den Originaltext und überführt ihn in einen einzigen monolithischen Redefluss ohne jegliche Kennzeichnung. Inspiriert wurde die Autorin von dem Essay Das Gedächtnis des Bodens von Leonhard Schmeiser, in dem der österreichische Philosoph und Buchautor über die Themen und Tendenzen der deutschsprachigen Intellektuellen im Umfeld der Jahre 1790 bis 1820 schreibt. Schon da ist viel von Blut und Boden die Rede. Schmeisers These ist dann auch, den deutschen Idealismus mit seinen Nationalbestrebungen in Folge der Napoleonischen Fremdherrschaft mit der Entstehung des Nationalsozialismus in Zusammenhang zu bringen. Die Ausnutzung von Fichtes Reden an die Deutsche Nation und Hegels Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte durch die Nationalsozialisten sind Tatsache. Dazu kommt die Anbiederung Heideggers in seiner Antrittsrede als Rektor der Universität Freiburg, in der er 1933 das „Wesen der deutschen Universität“ mit der Notwendigkeit von „Arbeitsdienst, Wehrdienst, und Wissensdienst“ in Einklang bringt.

 

Wolken.Heim von Elfriede Jelinek am Schauspiel Leipzig
Foto (c) Rolf Arnold

 

Und so klingt dann auch Jelineks Text wie eine einzige politische Rechtfertigungsrede der Deutschen für Fremdenfeindlichkeit und innere Abgrenzungsbestrebungen und ist somit nah an den Aussagen heutiger AfD- und Pegida-Redner. Das ist besonders wirkungsvoll, da diese Aussagen fast unmerklich und nur indirekt durch die Autorin gebrochen werden. Das passiert zumeist durch Wiederholungen von rhetorischen Phrasen wie das immer wieder auftauchende „wir sind zuhaus“. Jelinek versucht damit die Überlegenheitsgefühle und das deutsch-nationale Gedankengut der Stimmen im Text ins Lächerliche zu ziehen. Hier ist die Autorin zwar noch fern jeglicher Kalauerei, der ihre späteren Stücke kennzeichnet, aber der etwas biedermeierlich anmutende poetische Ton tut sein Übriges.

Regisseur Enrico Lübbe hat die Vorlage dann auch dementsprechend inszeniert. Fast alles wirkt hier wie aus einem Lese- und Bilderbuch der deutschen Romantik entsprungen. Düster und biedermeierlich auch das Bühnenbild, das nach Gemälden des Leipziger Malers Titus Schade gebaut wurde. Es zeigt dunkle Häuser unter Laternenschein, aus deren Schornsteinen sich dünner Rauch schlängelt, Fachwerkfassaden, Wolkenbilder und weihnachtlichen Schwippbogennippes. Da herum patrouilliert Hartmut Neuber als Blockwart mit Taschenlampe. Dahinter verbergen sich Schlafgemach und Bücherstube. Ein Raum zum Träumen, in dem der Text auch immer mal von kratzenden Schallplatten klingt und ein Raum für das bildungsbürgerliche Herz, in dem Tilo Krügel im Schößchenfrack in alten Büchern wühlt. Bettina Schmidt bügelt als deutsche Hausfrau Pelz und Schwert oder hört bei einem deutschen Mittagstisch dem Gatten beim Philosophieren über die Minderwertigkeit der „Orientalen“, „Slawen“ und „Neger“ gemäß den Schriften des deutschen Staatsphilosophen Hegel zu.

Zur Identifikation der Deutschen mit dem Boden und den aus ihm erwachenden Mythen und untoten Helden wie Barbarossa oder den Nibelungen komponiert Lübbe starke Bilder, auch wenn der Auftritt von Hubert Wild als kostümierter Kaiser Rotbart, eines Zwergs Mime mit Schwert sowie von Märchenfiguren wie Rapunzel und Rotkäppchen (Anna Keil), das den Wolf vor Waldkulisse küsst, sicher eher belustigend wirken, als dass sie einen erschauern lassen. Das übernimmt der zwischendurch eingespielte, knackende Elektrosound von Hubert Wild, der die Umbrüche im Text markiert. Dazu wird auch immer wieder im Chor deutsches Liedgut wie gesungen. Dass Elfriede Jelinek die Briefe der RAF ins Spiel bringt, was sich hier in heftigen, plötzlichen Wortattacken entlädt, ist eine Reflexion der bleiernen Nachkriegszeit, gegen deren Geschichtsvergessenheit sich der Terror der RAF richtete, sich dann aber in Gewalt, Durchhalteparolen und Wir-Vergewisserung erschöpfte. Ein Revolutionsversuch, der als deutsches Trauma immer noch nachwirkt.

Wolken.Heim., in Berlin zuletzt von Claus Peymann ein Jahr nach Elfriede Jelineks Nobelpreiseehrung inszeniert, ist wieder häufiger auf den Spielplänen deutschsprachiger Bühnen zu finden. Ein immer noch brennend aktuelles Stück deutscher Geschichtsaufarbeitung, aus dem sich auch der Autorin Heimatland Österreich in keiner Weise herausdenken ließe.

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Wolken.Heim (Diskothek, 17.11.2017)
von Elfriede Jelinek
Regie: Enrico Lübbe
Bühne: Titus Schade, Marialena Lapata
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Musik: Hubert Wild
Dramaturgie: Torsten Buß
Licht: Carsten Rüger
Mit: Anna Keil, Tilo Krügel, Bettina Schmidt, Hartmut Neuber, Hubert Wild
Premeiere war am 16.11.2017 in der Diskothek am Schauspiel Leipzig
Spieldauer: ca. 1:20, keine Pause
Termine: 06., 17., 29.12. / 13., 14.01.2017

Infos: http://www.schauspiel-leipzig.de/

Zuerst erschienen am 18.11.2017 auf Kultura-Extra.

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