Digitale Utopien und analoger Brecht – „COLONIA DIGITAL: The Empire Feeds Back“ von andcompany&Co. und „Oratorium“ von She She Pop im Berliner HAU

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COLONIA DIGITAL: The Empire Feeds Back – Im Zeitalter von Big-Data träumen andcompany&Co. im HAU 1 von einem neuen Internetsystem aus alten Zeiten

(c) Hebbel am Ufer

„Spy on Me“ heißt ein neuer Programmschwerpunkt des Hebbel am Ufer. Internetkonzerne wie Facebook, Google oder Amazon schöpfen ihre Nutzer ab, um deren Konsumverhalten zu beeinflussen. Man erkennt das z.B. an personalisierten Werbeeinblendungen auf Internetseiten oder der Bitte sich mit seinem Facebookprofil auf der Seite eines Internetversands anzumelden. Die Praktiken sind mittlerweile aber noch viel ausgeklügelter. Der Mensch im Internet ist gläsern und wird meist ohne sein direktes Wissen abgeschöpft. In Performances und Gesprächsrunden soll es um das Sammeln, Überwachen und Kontrollieren von Daten und Informationen gehen. Die TheatermacherInnen begeben sich dabei auf die Spuren der Auswirkungen mit ihren Vor- und Nachteilen von Big-Data-basierten Analysemethoden und kybernetischer Verhaltenssteuerung in der total vernetzten digitalen Welt.

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 Das Theaterkollektiv andcompany&Co. hat sich schon einmal beim Heiner-Müller-Schwerpunkt mit dem permanenten digitalen Rauschen befasst. Nun hat sich dieses Rauschen der Informationsströme im Internet zum Datensturm entwickelt, vor dem die drei andcompany&Co.-Performer Alexander Karschnia, Nicola Nord und Sascha Sulimma in ein stillgelegtes Datencenter in der Wüste geflüchtet sind. Sie bezeichnen sich als „exkommuniziert“, was heißen soll, dass sie von der Kommunikation im Netz ausgeschlossen sind. Das Internet, wie wir es kannten, ist kaputt. Von programmierten „Trollen erobert und von Social Bots beherrscht“, wie es im Programmtext heißt.

Das Internet, eine Art dystopischer Kontrollraum, dem die drei eine utopische Versuchsanordnung entgegensetzen wollen. Diese stammt allerdings aus der Vergangenheit. Genauer gesagt vom Anfang der 1970er Jahre, als der britische Betriebswirt und Managementkybernetiker Stafford Beer im Auftrag des frei gewählten chilenischen Präsident Salvador Allende ein netzbasiertes Kontrollsystem, mit dem die Wirtschaft des Landes in Echtzeit durch Computer kontrolliert und gesteuert werden sollte, entwarf. Das sogenannte Cyberyn wird bis heute als „sozialistisches Internet“ bezeichnet, obwohl es nur einen einzigen Computer mit 400 in den Fabriken des Landes stehenden Fernschreibern verband. Ein Cyber-Allende spricht im Video davon, dem Volk die Wissenschaft zu übergeben. Zumindest konnte so 1973 während eines Streiks von Lastwagenfahrern die Versorgung mit wichtigen Gütern im Lande aufrecht gehalten werden.

 

Foto (c) Jan Brokof

 

Ein schöner Traum von einem dritten Weg zwischen Wachstum und Krise des Kapitalismus und kommunistischer Planwirtschaft, der nach dem Putsch Pinochets und dem Tod Allendes allerdings rasch beendet war. Was blieb, war ein interessantes zukunftsorientiertes Organisations-, Kontroll- und Optimierungssystem. Alexander Karschnia erklärt es anhand des von Stafford Beer entwickelten 5stufigen Systemmodels, an dessen Spitze das Volk stehen sollte. Allerdings um die Kontrolle wieder zu erlangen, müsste es erstmal zum kontrollierten bzw. auch unkontrollierten Absturz des jetzigen Systems kommen, was ungefähr gleichbedeutend dem Warten auf die Selbstzerstörung des Kapitalismus wäre. Entsprechend diffus sind auch die Dialoge und Erklärungsversuche auf der Bühne, auf der das chilenische Kontrollcenter mit futuristischen Drehstühlen, ein paar Palmen und Wänden mit verpixelter Fototapete in schwarz-weiß nachgebaut ist.

Hier wuseln die drei Zukunftsforscher des neuen Internets in roten Schutzanzügen herum, drücken ein paar Knöpfe auf den Drehstühlen, philosophieren vom Drinnen und Draußen, von Kontrollverlust und Kommunikation, und Musiker Sascha Sulimma macht den passenden Computersound dazu. Nicola Nord singt Victor Jaras Manifesto und Touch von Daft Punk. Da heißt es: „Tell me what you see, I need something more.” Bei Alexander Karschnias lautet die Maxime: „Ich lenke als so bin ich.“ oder nach Stafford Beer: „Der Zweck eines Systems ist, was es tut.“ Da kann man als digitaler Laie schon mal auf dem Schlauch bzw. der langen Leitung stehen. Eine Diskurs in fast endlosen Feedbackschleifen, der geschichtlich von Deutschland nach Südamerika und wieder zurück führt. Chile nach dem Zweiten Weltkrieg, war da nicht was? Der Titel COLONIA DIGITAL spielt da auch auf eine christliche Sekte von ausgewanderten Deutschen im chilenischen Dschungel an.

Das ist wie immer bei ancompany&Co. nicht ganz unwitzig gemacht, mitunter aber auch etwas didaktisch, und ein korrekter Hinweis auf die Rolle der Frau zwischen Mann und Maschine darf natürlich auch nicht fehlen, wenn Nicola Nord von der „Compañera Computer“ spricht. „Don‘t feed the platform!“ Sind wir der Wirt oder Parasit des Systems? Ob zentralistisch oder dezentral, Hauptsache global. Und die Kalauer-Maschine spuckt noch ein „der Mensch ist dem Menschen ein Loop“ aus. Die Kommunikation unter Gleichen generiert den Populismus der Plattformen. Zumindest das kann man täglich in den Kommentarspalten der sozialen Internetmedien live mitverfolgen. Zum wichtigen Thema Netzneutralität ist dann allerdings nichts zu hören. Der Abend auf der Hinterbühne des HAU1 bleibt da recht allgemein und relativ theoretisch, auch wenn es am Ende noch mal in einer Videoeinpielung auf die Straße geht. „El pueblo unido!“ ruft das Volk bei der Beerdigung von Dichter Pablo Neruda. Fazit: „Kein System ohne Schwund.“ Doch ein Fünkchen Hoffnung bleibt immer.

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COLONIA DIGITAL: The Empire Feeds Back (HAU 1, 23.01.2018)
Im Rahmen des Schwerpunkts „Spy on Me“
Konzept & Regie: andcompany&Co.
Von & mit: Jan Brokof, Noah Fischer, Alexander Karschnia, Kathrin Krottenthaler, Nicola Nord, Sascha Sulimma&Co.
Bühne: Jan Brokof&Co.
Video: Kathrin Krottenthaler
Lichtobjekte: Noah Fischer&Co.
Kostüme & Mitarbeit Bühne: Franziska Sauer&Co.
Ton: Mareike Trillhaas
Regieassistenz: Verena Rebekka Katz
Technische Leitung: Holger Müller, Marc Zeuske
Company Management: Monica Ferrari
Produktion: andcompany&Co. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), FFT Düsseldorf, Ringlokschuppen Ruhr, Theater im Pumpenhaus (Münster), Brechtfestival Augsburg, brut (Wien). Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste, Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Kunststiftung NRW und Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Premiere war am 19.01.2018 im Hebbel am Ufer, HAU 1
Termine:
03.02.18, Ringlokschuppen Ruhr
27.04 – 28.04.18, FFT Juta

Infos: http://www.hebbel-am-ufer.de/

Zuerst erschienen am 25.01.2018 auf Kultura-Extra.

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Oratorium – Im Berliner HAU 2 gestalten She She Pop nach Brechts Lehrstücktheorie eine „Kollektive Andacht zu einem wohlgehüteten Geheimnis

Einen Tag vor dem 120. Geburtstag des Dramatikers Bertolt Brecht bringt das feministische Theaterkollektiv She She Pop ihre neue Produktion Oratorium im Berliner Hebbel am Ufer zur Premiere. Das Stück nennt sich im Untertitel Kollektive Andacht zu einem wohlgehüteten Geheimnis. Dieses Geheimnis dreht sich um nichts anderes als das Eigentum. Ein eigentlich ganz materieller Begriff, dem Brecht in Zusammenhang mit der herrschenden bürgerlichen Gesellschaftsordnung aber auch ganz bewusst religiöse Züge nachsagte, indem er den Kapitalismus als „Religion, welche die Verwendung von Eigentum zum Zwecke der Ausbeutung heilig spricht“ bezeichnete.

 

Foto: St. B.

 

„Eigentum verändert das Bewusstsein. Es trennt Freund*innen, es erteilt Macht über andere, es schließt aus. Eigentum ist selbstverständlich. Und man spricht nicht darüber. Nichts ist so konstituierend für unsere Gesellschaft, unser Zusammenleben, nichts wirkt so trennend auf die Gemeinschaft wie das Eigentum.“ So umschreiben wiederum She She Pop ihren an Brechts Lehrstücktheorie orientierten, kollektiven Theaterabend, an dessen Anfang erstmal das Einüben von chorisch vorzutragenden Texten steht, die das Publikum von einem großen Teleprompter an der Rückwand der Bühne im HAU 2 ablesen muss. Ein Akt des solidarischen Handels, der das Publikum aber gleichzeitig auch wieder in verschiedene für sich sprechende Gruppen aufteilt, zum Beispiel in den Chor der aus dem Prenzlauer Berg Verdrängten, der Zugezogenen, der aus dem Ausland Kommenden, der Mütter ohne Absicherung, der Erb*innen, der Kinder von 68er-Eltern, der Studierenden, die ihr Studium selbst bezahlen, oder solcher mit Eigentumswohnungen. Womit wie dann auch beim eigentlichen Thema des Abends angelangt wären.

Nach diesem schönen Einstimmungsprolog, an dem das Publikum zwar freiwillig teilnehmen kann, sich aber sozusagen aus der anonymen Masse heraus zu seiner Gruppenzugehörigkeit bekennen muss, bevölkert nun ein wenn man so will Brecht`scher Kontrollchor „der Delegierten“ die Bühne, der aus den drei She-She-Pop-Performerinnen Lisa Lucassen, Mieke Matzke und Berit Stumpf sowie sieben weiteren aus Berlin stammenden Performer*innen besteht. Unter ihnen auch Brigitte Cuvelier und Jean Chaize aus Frank Castorfs ehemaliger Volksbühnen-Familie. Sie marschieren mit bunten Fantasie-Fahnen auf, die sie sich später auch als Kostüme überziehen. Eine Demonstration von ernsthafter Geschlossenheit, die von Richard Koch an der Trompete und Karl Ivar Refseth am Vibraphon musikalisch ganz im Stile von Dessau, Eisler und Weill untermalt wird. Die Komposition lieferte Max Knoth. Die Solo- und Chortexte stammen aus zahlreichen Interviews mit Vertreter*innen verschiedenster Gruppen wie Alleinerziehende, Eingewanderte, Entmietete, Erbinnen, Hausbesitzerinnen, freischaffenden Lohnarbeitern, Mietern, Wohnungseigentümern und Vermieterinnen, die das Theaterkollektiv in einer Art Work in Progress über Monate gesammelt hat.

Das Spiel der Gruppenzugehörigkeiten geht auch unter den Performer*innen auf der Bühne weiter. Frei nach Brecht heißt es hier zwar auch: „Wir sind der Protagonist.“ Allerdings wird der Gang in die Entindividualisierung auch nicht ganz ohne Ironie dadurch gebrochen, dass man zwar kein Einzelschicksal darstellt, wie Mieke Matzke etwa als Beispiel einer prekären Schriftstellerin, die in einer dreiteiligen „Fabel von der Entmietung“ durch den Verkauf ihrer Wohnung als Eigentum entmietet wird, sondern aus dem Bühnenchor heraus immer wieder auch einzelne Gruppen wie Mieter, Wohnungskäufer oder Erben sprechen. Das Publikum wird via Teleprompter zwischendurch zu skeptischen Kommentaren aufgefordert, oder es kommen sogar einige potentielle Erb*innen auf die Bühne, deren Vermögen sich nach kurzer interner Evaluierung auf 6 ½ Millionen Euro belaufen soll.

 

Oratorium von She She Pop im HAU2 – Foto (c) Benjamin Krieg

 

In kleinen Zwischenstücken betet man den „Katechismus des Eigentums“ mit Zitaten aus der Geschichte des römischen Rechts auf das Land, John Lockes Begriff des Eigentums sowie mit Auszügen aus Texten von Wirtschafts- und Regierungsinstitutionen und Sprüchen von Bundeskanzlern wie Konrad Adenauer und Helmut Kohl herunter. Oder Brigitte Cuvelier als Allegorie des schlechten Gewissens performt das „Lied von der moralischen Überforderung“ als kleinen Maskentanz. Das „Lied von der zynischen Empathie“ beklagt den Zwang zum Altruismus aus Sicht zweier natürlicher Erbinnen, deren Vater einen afrikanischen Flüchtling adoptieren will.

Heißt es in Brechts Gedicht vom Lob des Revolutionärs: „Er fragt das Eigentum: / Woher kommst du?“ wissen She-She-Pop in ihrem Oratorium: „Das Kriterium ist Geld.“ Dass sie dabei so bewusst auf den rein materiellen Vorgang des Erbens abzielen und diesen in Zusammenhang mit dem Erwerb von Eigentum in Form von Immobilien setzen, ist sicher aktuell der nicht nur in Berlin heiß diskutierten Form der Gentrifizierung und dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum geschuldet. Auch die bestehenden Ost-West-Unterschiede bezüglich der Kapitalanhäufung durch Erben spielen da sicher eine Rolle. Brechts Revolutionär fragt aber auch „die Ansichten: / Wem nützt ihr?“ Die Zusammenhänge von Privateigentum und Nutzen bleiben hier aber doch weitestgehend im Dunkeln.

Dass das Theaterkollektiv auch Marx gelesen haben muss, erfährt man zumindest am Rande, wenn von den Urformen kollektiven Eigentums und dem Zusammenhang von Eigentum und Produktion die Rede ist. Brechts Einstellung zum geistigen Eigentum ist bekannt. Aber nicht allein vom Recht am geistigen Eigentum ist hier die Rede, sondern von der entsprechenden Entlohnung für das entstandene Produkt. Der Künstler als Individuum und Produzent ist zwar Eigentümer seiner geistigen Arbeit, muss das Ergebnis seiner produktiven Kraft aber auch am freien Markt entsprechend der Nachfrage veräußern. Der Wunsch nach fairer Bezahlung ist da nur ein Gesichtspunkt.

Am Ende legen die Performer*innen ihre Kleider wie zu einem parzellierten Flickenteppich auf der Bühne aus. In einem Epilog spricht der nur mit einer Tasche aus Polen nach Berlin gekommenen Jan Sobolewski von seinem Blick von außen. Eigentum ist für ihn nicht wichtig. „Befreit euch von dem Gedanken, dass euch etwas zusteht, und ihr werdet mit dem Denken anfangen können.“ Da verengt der hiesige Blick auf die eigene Scholle vielfach noch die Sicht. Der Abend als szenisches Denkspiel ist da ein Anfang, auch wenn hier kaum ein gesamtgesellschaftlicher Abgleich stattfindet.

Die globalisierte Welt des Kapitals mit ihren neoliberalen Slogans der Selbstoptimierung, der „Lüge von der Leistungsgesellschaft“ und den Gesetzen der Wirtschaft, die gleich den Gesetzen der Schwerkraft dem Menschen das Haus über dem Kopf zusammenstürzen lassen, wird das selbst nicht erschüttern können. Wie man aus dem kapitalistischen System von Geld und Eigentum ausscheren kann, scheint ein ebenso wohlgehütetes Geheimnis zu bleiben. Aber vielleicht schaffen She She Pop im 25. Jahr ihres Bestehens und 200. Geburtstag von Karl Marx noch eine weiterführende Produktion zum brennenden Thema Eigentum und Gerechtigkeit. Derweil übt man sich mit dem Publikum bei einem abschließenden Summen im Treffen eines gemeinschaftlichen Tons, der zunächst im Einklang anschwillt und später in einen harmonischen Chor individueller Klangfärbungen mündet.

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She She Pop
Oratorium
Kollektive Andacht zu einem wohlgehüteten Geheimnis
Von und mit: Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf sowie dem Chor der lokalen Delegierten: Susanne Scholl, Saioa Alvarez Ruiz, Brigitte Cuvelier, Jean Chaize, Wenke Seemann, Antonio Cerezo, Jan Sobolewski
Bühne: Sandra Fox, Kostüme: Lea Søvsø, Musik: Max Knoth, Trompete: Richard Koch, Vibraphon: Karl Ivar Refseth, Künstlerische Mitarbeit: Ruschka Steininger, Dramaturgische Mitarbeit: Peggy Maedler, Annett Gröschner, Technische Leitung & Lichtdesign: Sven Nichterlein, Produktionsleitung: Anne Brammen, Kommunikation: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro, Tour-Organisation: Tina Ebert, Administration: Aminata Oelßner, Company Management: Elke Weber
Eine Produktion von She She Pop in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Festival Theaterformen, Münchner Kammerspiele, Schauspiel Stuttgart, Kaserne Basel, Schauspiel Leipzig, Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm, FFT Düsseldorf, Konfrontacje Teatralne Festival Lublin und ACT Independent Theater Festival Sofia.
Die Premiere war am 09. Februar 2018 im HAU Hebbel am Ufer, Berlin
Dauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Weitere Termine: 23. – 25.03.2018 im Hebbel am Ufer (HAU2)
März 2018 im Schauspiel Leipzig
April 2018 in den Münchner Kammerspielen
Mai 2018 in der Kaserne Basel
Juni 2018 im Schauspiel Stuttgart

Infos: http://www.hebbel-am-ufer.de/

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