Archive for the ‘Filmfestival Cottbus 2010’ Category

Große Vielfalt in den zahlreichen Nebenreihen des 20. Festivals des osteuropäischen Films in Cottbus

Sonntag, November 14th, 2010

Vielfältigste Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen gab es dieses Jahr in den vielen Nebenreihen des Filmfestivals. Traditionell war Russland neben den zwei Wettbewerbsbeiträgen auch diesmal wieder stark vertreten. Und so ist die erste Anlaufstelle der Russische Tag „Russky Den“ am Mittwoch. Hier fielen vor allem zwei Filme auf. In AUSGLEICH (KOMPENSATSIYA) von der Regisseurin Vera Storozheva, die schon mit dem zauberhaften Film REISE MIT HAUSTIEREN vor drei Jahren in Cottbus abräumen konnte, machen sich zwei Schwestern nach dem Tod der Mutter auf die Suche nach ihrem Vater, der sie vor Jahren wegen einer anderen Frau verlassen hatte. Nach zehn Jahren hat er sich mittlerweile ein komplett neues Leben aufgebaut und eine neue Familie mit einer kleinen Tochter. Da er die beiden Schwestern nach einer flüchtigen Begegnung erst nicht zu erkennen scheint, entschließt sich die ältere der beiden, die neue Schwester kurzerhand zu kidnappen und einen finanziellen Ausgleich für die Jahre ohne ihren Vater zu verlangen. Für den Vater bricht nun seine scheinbar heile Welt zusammen, durch die indiskreten Fragen eines durchgeknallten Ermittlers erfährt er von der Affäre seiner jetzigen Frau, es läuft nun eine grotesk satirisch anmutende Maschinerie von Verzweiflung und Verletzungen ab. In der Zwischenzeit entwickelt sich aus dem erst ablehnenden Verhältnis der Schwestern untereinander eine gewisse Solidarität. Nachdem sie von einem Fahrradfahrer angefahren wird, gerät die ältere der Schwestern in eine merkwürdige WG von jungen Sängern, beim Hören eines christlichen Madrigals erwacht das Gewissen in ihr und sie erkennt sichtlich ergriffen, dass Rache nicht das richtige Mittel ist und entschließt sich die neue Schwester frei zu lassen. Nach einem Showdown mit Autoverfolgung endet das Drama aber gerade noch einmal gut für die neu zueinanderfindende Familie. Die poetische Tiefe von „Reise mit Haustieren“ kann Vera Storozheva hier nicht wieder erreichen, aber ihr gelingt eine recht gute Zustandsbeschreibung der heutigen russischen Gesellschaft.

Kein Happy End gibt es in dem Film von Jurij Bykov ZU LEBEN (ZHIT). Der Jäger Mikhail trifft unverhofft mitten in der russischen Weite einen Mann, der vor einer Gruppe Krimineller flieht. Gemeinsam sind sie nun als ungleiches Paar aneinander gebunden, der eine aus Unkenntnis des Weges, der andere da er körperlich nicht in der Lage wäre Widerstand zu leisten. Erst sehr langsam entwickelt sich eine kleine Solidargemeinschaft. Nachdem Andrei erzählt, das er eigentlich zu diesen Kriminellen gehört und es um Leben und Tod geht, da er die Regeln verletzt hat, ist Mikhail verzweifelt, da er am Leben hängt und zu seiner Familie zurück will. Aber es gibt kein Entrinnen, in einem verlassenen Dorf werden die beiden schließlich gestellt und Mikhail vor die Entscheidung zu leben oder das Schicksal von Andrei zu teilen. Er entscheidet sich letztendlich für das Leben, zu einem sehr hohen Preis. In eindrucksvollen, düsteren Bildern stellt Bykow harte existentielle Fragen ohne die Spur eines Auswegs offen zu lassen. Der Film läuft noch einmal in Berlin innerhalb der Russischen Filmwoche vom 24. bis zum 30. November 2010. Dort läuft dann auch zur Eröffnung der russische Blockbuster und Oscarkandidat KRAI von Alexey Uchitel.

Das „Spektrum“ zeigte dieses Jahr vor allem Beiträge aus Ungarn und Tschechien. Die Filme WALKING TOO FAST von Radim Špaček, TRÄUMER von Jitka Rudolfová aus Tschechien und WOMB vom bekannten ungarischen Regisseur Benedek Fliegauf waren wohl nicht gut genug für den Wettbewerb. Der Film VESPA, ein abenteuerliches Roadmovie über junge Roma in Südungarn, von Diana Groó konnte aber immerhin noch den DIALOG-Preis für die Verständigung zwischen den Kulturen abräumen.

Der polnische Film hat nun seine eigene Sparte mit dem „Polskie Horyzonty“. Hier liefen einige Kurz- und 2 Langspielfilme. Der Film DIE SCHLINGE von Wojciech Jerzy Has aus dem Jahre 1957 zeigt 24 Stunden im Leben eines Alkoholikers, der vergeblich versucht mit dem Trinken aufzuhören. In VENEDIG von Jan Jakub Kolski verwirklicht sich 1939 der Junge Marek seinen Traum von einer Reise nach Venedig im überfluteten Keller eines alten Landhauses zur Zeit des Überfalls Deutschlands auf Polen. Die Spiele der Teenager werden mit der harten Realität des Krieges und dem Mord an den Juden konfrontiert. In fast magischen Bildern erzählt der Regisseur über die Macht der Träume und das jähe Ende einer Kindheit. Den erstmals vergeben Deutsch-Polnischen Jugendfilmpreis U18 bekam der polnische Film ALLES WAS ICH LIEBE von Jacek Borcuch über die Geschichte einer Jugendpunkband 1981 in Polen, eine Art Romeo und Julia in den Zeiten von Solidarnosc und Kriegsrecht. Der Film ist übrigens auch die polnische Oscar-Hoffnung. Einen Abend mit polnischen Bands gab es dazu auch noch im Cottbuser Glad-House.

Tradition sind auch immer wieder deutsche Filme im Programm des Filmfestivals. In diesem Jahr gab es eine von der Medienjournalistin Karin Fritzsche kuratierte Retrospektive „Hüben & Drüben“ mit Filmen der Filmhochschule „Konrad Wolf“(HFF) aus Potsdam-Babelsberg und der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) Berlin. Neben den Filmen von Helke Sander DIE ALLSEITIG REDUZIERTE PERSÖNLICHKEIT – REDUPERS und Kurzfilmen u.a. von Holger Meins OSKAR LANGENFELD 12 MAL, Volker Koepp SOMMERGÄSTE BEI MAJAKOWSKI und Thomas Heise WOZU DENN ÜBER DIESE LEUTE EINEN FILM? war ein bemerkenswerter Dokumentarfilm aus dem Jahre 1981 von Johann Feindt zu sehen. In seinem preisgekrönten Diplomfilm DER VERSUCH ZU LEBEN hält der Absolvent der dffb Berlin den Alltag in der Notaufnahme des Urban-Krankenhauses Berlin-Kreuzberg in groben s/w-Bildern fest. Wenn man es nicht wüsste, ist hier ein direkter Ost-West-Unterschied kaum spürbar. Alkoholiker und einsame alte Menschen gab ist hüben wie drüben. Feindt hält die Kamera konsequent drauf, erst bei der Einlieferung eines U-Bahn-Unfallopfer schreckt er vor der Härte der Bilder zurück. Er hatte bevor er an die dffb ging selbst dort als Medizinstudent in der Notaufnahme gearbeitet. Der Nähe des Regisseurs zum Metier ist es zu verdanken, das sich die Ärzte und Schwestern, sicher noch geprägt durch die Freiheit und Hoffnung der 70er Jahre, vor der Kamera öffnen und über ihre Träume und Probleme sprechen. Selbst die eingelieferten Alkoholiker und Drogensüchtigen erzählen bereitwillig aus ihrem Leben. Einige der Protagonisten hat Feindt im Nachhinein noch zu Hause besucht. Es entsteht so eine unglaublich realistische Dokumentation des Westberliner Alltags im Kreuzberg der frühen 80er Jahre, den es heute so überhaupt nicht mehr gibt. Ein Bericht vom Rande der Gesellschaft der im Vergleich zu heutigen Verhältnissen zeigt, das sich die Illusionen der Helfer von damals über ihren Job nach wie vor nicht erfüllt haben.

Einer der herausragendsten Filme des Festivals war mit Sicherheit der Abschlussfilm nach der Preisverleihung in der Cottbuser Stadthalle. Der Film von Oscar-Preisträger Danis Tanović (No Man`s Land) ZIRKUS COLUMBIA, an dem auch diesmal wieder die Oscar-Hoffnungen Bosnien-Herzegowinas hängen, mit dem Star aus den Filmen UNDERGROUND und IRINA PALM Miki Manojlović zeigt eine Kleinstadt in der Herzegowina im Sommer 1991 in der kurzen Zeit zwischen dem Zusammenbruch Jugoslawiens und dem Beginn des Bosnienkrieges. Divko kehrt nach 20 Jahren aus Deutschland zurück und nutzt seine alten Seilschaften zum neuen Bürgermeister, um seine ehemalige Frau Lucija mit dem gemeinsamen Sohn Martin aus dem Haus werfen zu lassen, da er sich einst von ihr verraten fühlte. Mit seiner neuen jungen Geliebten Azra zieht er ein und versucht mit Geschenken den Sohn, einen leidenschaftlichen Hobbyfunker, auf seine Seite zu ziehen. Mit seinem Geld um sich werfend, lässt Divko die ganze Stadt nach seiner entlaufenen Glückskatze Bonny suchen. Hin- und Hergerissen zwischen dem alten System verkörpert durch den väterlichen Freund der Mutter, einem Offizier der jugoslawischen Armee und dem alten kommunistischen Bürgermeister sowie anderseits seinem Freund, dem Sohn des neuen Bürgermeisters und der ersten Liebe zur sich vernachlässigt fühlenden Freundin des Vaters, kann Martin sich erst nicht entscheiden. Erst als die Anzeichen des beginnenden Nationalismus bei der Gruppe um den Bürgermeister sichtbar werden und seine Mutter nach Deutschland fliehen will, bezieht er Stellung und warnt die Kaserne vor dem Überfall der Nationalisten. Da Martin nun gefangen genommen wird, wandeln sich auch die Ansichten des Vaters, der in Frieden in der Heimat seinen Lebensabend genießen wollte. Nach der Befreiung können Martin und Azra nach Deutschland fliehen. Lucija bleibt bei Divko, ihre alte Liebe ist neu entbrannt. Im Hintergrund sieht man schon den näher kommenden Krieg mit einschlagenden Granaten. Danis Tanović ist ein großer Film über kleine ganz persönliche Schicksale während des Krieges in Ex-Jugoslawien gelungen, mit viel Witz packt er nach NO MAN`S LAND (2001) wieder dieses schwere Thema an.

Nach der Preisverleihung ging es wie jedes Jahr wieder zur Abschlussparty ins Glad-House. Die Band MALA VITA heizte mit Songs rund um den Balkan allen Gästen ordentlich ein. Der 21. Jahrgang des Filmfestivals in Cottbus findet vom 01.11.2011 bis zum 06.11.2011 statt.

Das 20. Festival des osteuropäischen Films stellte den Fokus auf die ganze Welt

Samstag, November 13th, 2010

Nicht ein spezielles Land oder eine Region standen wie sonst im Fokus des Festivals, sondern die globalisierte Welt an sich und die mit ihr verbundene Migration von Osteuropäern. Sogar bis nach Indien führte die Reise, im Film DASVIDANIYA lernt ein an Magenkrebs erkrankter indischer Buchhalter die Lust an der Liebe von einer russischstämmigen Prostituierten und kann versöhnt mit sich und seinem Bruder vom Leben Abschied nehmen. Der Soundtrack steht einem richtigen Bollywoodfilm in nichts nach.

Weitere gute Filme kamen aus Niederlanden mit DUSKA, einer kleinen Satire über einen weltfremden Filmkritiker, der durch einen penetranten osteuropäischen Bekannten in die Welt eines ukrainischen Dorfes gerät, und mit einem Spionagetriller aus Frankreich. In AKTION FAREWELL gerät ein französischer Ingenieur (Guillaume Canet) Anfang der 80er Jahre wider Willen in eine Spionageaffäre um einen desillusionierten KGB-Offizier, der mit sensationellen Informationen den eisernen Vorhang einreißen will, aber mit seinen unorthodoxen Mitteln das Gefüge der Geheimdienste in Unordnung bringt und letztendlich der allgemeinen Staatsraison geopfert wird. In der Hauptrolle war der serbische Regisseur Emir Kusturica zu sehen und William Dafoe und Fred Ward (herrliche Karikatur des schauspielernden Präsidenten Ronald Reagan) als amerikanische Gegenspieler sowie in weiteren Nebenrollen Alexandra Maria Lara, Diane Kruger, Benno Fürmann und Thomas Schmauser.

Die Einwanderung nach Israel wurde in zwei Filmen thematisiert. In dem tragikomischen Roadmovie THE HUMAN RESOURCES MANAGER (Oscarkandidat Israels) begleitet ein Personalchef einer Bäckerei in Jerusalem die sterblichen Überreste einer bei einem Bombenanschlag getöteten Angestellten nach Rumänien. In DIE EINZELGÄNGER nimmt der israelische Regisseur Renen Schorr den Aufstand russisch-stämmiger Soldaten der Golani-Brigade in einem Militärgefängnis im Jahre 1997 zum Anlass, um über Rassismus und Brutalität in der israelischen Armee zu erzählen. Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte zweier Russen, wandelt Schorr geringfügig ab. Bei ihm werden die Soldaten wegen angeblichem Waffenverkaufs an die Hamas verurteilt und mit anderen israelischen Soldaten zusammengesperrt. Er besetzt die Hauptrollen mit zwei Laien, die sehr überzeugend die Zerrissenheit der beiden zwischen russischer Tradition und Loyalität dem israelischen Staat gegenüber darstellen können. Im harten Gefängnisalltag werden sie immer wieder von den Wärtern und anderen Gefangenen ausgegrenzt, gequält und erniedrigt. Nur ihre bedingungslose Freundschaft und der Glaube an eine Rehabilitierung bewahrt sie davor zu zerbrechen. Um eine Berufung zu erreichen, nehmen sie Aufseher und Mitgefangene als Geiseln. Erst die Offenbarung des einen der beiden Freunde die gestohlenen Waffen nur für eigene Schießübungen benutzt zu haben, um ein besserer Soldat zu werden und dem anderen, der seine Waffe tatsächlich verloren hatte mit einer neuen aushalf, kann eine Wandlung bei den israelischen Wärtern bewirken, die sie erst für wahre Verräter gehalten hatten. Die Geiselnahme geht zwar unblutig aus, aber eine Rückkehr in die Armee bleibt beiden dennoch versagt.

Aus Polen kam der Kurzfilm HANOI-WARSCHAU, der die Reise einer jungen Vietnamesin nach Warschau erzählt, wo ihr Freund wartet, der illegal auf einem Vietnamesenmarkt arbeitet. Mai Ahn wird mit anderen Vietnamesen durch Schlepper in einem Laster über die ukrainische Grenze nach Polen gebracht. Vom Fahrer vergewaltigt und im Wald zurück gelassen, kann sie schließlich mit einem polnischen Pärchen im Auto nach Warschau gelangen. Dort findet sie ihren Freund bei der Fremdenpolizei, er will sie aber nicht erkennen, da eine Preisgabe des wahren Namens die Abschiebung zur Folge haben kann. Ihre ehrliche Naivität steht gegen das System der Selbstverleugnung, um im Schutz der Anonymität die menschenunwürdige Einreisepraxis zu unterlaufen. Der Film erhielt den „Special Award zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“.

Im Anschluss lief der bemerkenswerte halbstündige Dokumentarfilm ERZÄHLUNGEN VOM VERLORENEN der jungen israelischen Regisseurin Yael Reuveny. Ihre Suche nach dem im Holocaust verloren gegangenen Bruder ihrer Großmutter führte sie bis in den südbrandenburgische Ort Schlieben im ehemaligen Bezirk Cottbus. Dort war Feivke Schwarz in einem Zwangsarbeiterlager interniert und bliebt nach dem Krieg im Ort, nannte sich Peter, heiratete und wurde HO-Verkaufsstellenleiter. Unter konsequenter Verleugnung seiner Vergangenheit legte er eine Bilderbuch-DDR-Biografie hin. Yael Reuveny sucht aber nicht vorrangig nach Erklärungen, sondern fragt ganz behutsam die Menschen in Schlieben nach ihrem Verhältnis zu Peter Schwarz. In diesen Gesprächen offenbaren sich ganz nebenbei die übliche Verdrängung des Holocaust, Nachfragen über die Vergangenheit waren einfach Tabu, latente Vorurteile Fremden gegenüber aber auch der ganz normale Umgang mit einem total integrierten Menschen. Bei der Freundin von Peters Frau kann Reuveny in das Familienalbum schauen. Die Bilder zeigen ein völlig normales Familienleben, die Rührung ist ihr ins Gesicht geschrieben. So unglaublich das alles klingt, akzeptiert doch die Regisseurin letztendlich diese Lebensentscheidung des Bruders ihrer Großmutter, wird aber das Thema nicht ruhen lassen und in einen Langfilm weiterverarbeiten. Yael Reuveny bekam dafür den Cottbus Discovery Award und den DEFA Förderpreis der DEFA-Stiftung.

Schließlich gab es noch Beiträge zur Rückkehr von emigrierten Osteuropäern in ihr Heimatland und die Schwierigkeiten die dabei auf der Suche nach der eigenen Identität entstehen. In DAS VERGRABENE LAND des englischen Regisseurs Geoffrey Alan Rhodes kommt eine junger Regisseur in seine bosnische Geburtsstadt zurück, um einen Dokumentarfilm über die unter grünen Hügeln entdeckten Pyramiden zu drehen. Er bewegt sich völlig abgehoben durch die Szenerie seiner ehemalige Heimatstadt und versteht nicht die eigentlichen Gefühle und Probleme der Einheimischen. In einem monumentalen Kitschfinale mit Folklore und Massenaufstellungen der Bewohner auf dem Hügel der Sonnenpyramide glaubt er die Stimmung der alten Mythen einfangen zu können. Erst seine alte Freundin kann ihn wieder auf den Boden der Realität zurückbringen und motivieren sich auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren. Der Film wirkt leider etwas künstlerisch bemüht und vermittelt nicht wirklich glaubhaft Motivation und Wandlung des Protagonisten. 81 Minuten experimenteller Kunstwillen können auch sehr lang sein.

Alles in Allem konnte der diesjährige Fokus „globalEast“ die hoch gesteckten Erwartungen an die Behandlung der Ost-West-Problematik im Film nach 20 Jahren Mauerfall aber erfüllen. Das System osteuropäische Thematiken mit Hilfe westlicher Koproduktion aufzugreifen hat sich trefflich weiterentwickelt. Der Fokus im nächsten Jahr wird sich wieder mit regionalen Problemen diesmal im Grenzgebiet zu Deutschland beschäftigen.

wird fortgesetzt

Serbische Tragöden, ungarische Melancholie und ein estnischer Heiliger – Am Samstag wurden in Cottbus die Preise des 20. Festivals des osteuropäischen Films vergeben

Dienstag, November 9th, 2010

Der Wettbewerbsjahrgang zum 20. Jubiläum des Cottbuser FilmFestivals geriet ähnlich wie im letzten Jahr allgemein recht düster. Das Fazit das die osteuropäischen Filmemacher nach 20 Jahren Falls des Eisernen Vorhangs ziehen, sieht zum großen Teil sehr ernüchternd aus. 10 Filme aus 8 Ländern warben um die Gunst der so international wie noch nie besetzten Jury. Darunter zwei Filme aus dem immer stark vertretenen Russland und zwei aus Serbien, die beide in der Bergarbeiterstadt Bor spielen. Vor dem Hintergrund der Privatisierung der einst größten Kupfermine Europas spielen sich verschiedenste soziale Kämpfe ab. Im Film TILVA ROŠ von Nikola Ležaić sucht eine Gruppe Jugendlicher zwischen Skateboard-Stunts und der tristen Realität der Erwachsenen ihren eigenen Weg. Dafür erhielt er immerhin den erstmals in Cottbus vergebenen International Film Guide Inspiration Award.

Der zweite serbische Beitrag WHITE WHITE WORLD in Koproduktion mit Deutschland und Schweden erzählt mit Mitteln der antiken Tragödie die Geschichte mehrerer am Rande der niedergehenden Minenstadt Bor gestrandeten Figuren. Der ehemalige Boxer King hat es zu einer kleinen Bar und etwas Wohlstand gebracht, während seine Ex-Geliebte Ruzika, deren Vater und die Tochter Röschen in einem runtergekommen Sozialbau hausen. Ruzika ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, sie hat einige Jahre dafür abgesessen, dass sie ihren gewalttätigen Mann erschlagen hat. In dieser Zeit hat der coole Macho King eine Affäre mit ihrer drogensüchtigen Tochter angefangen. Zwischen unbändiger Liebe, Suff, Ernüchterung und tiefen gegenseitigen Verletzungen pendeln die Protagonisten hin und her. Erst spät erfährt King als er bereits durch eine Krankheit zu erblinden droht, das Röschen seine Tochter ist. Da ist es aber schon zu spät, in einem Anfall von Drogenwahn und Verzweifelung ersticht Röschen ihren Geliebten. Ruzika nimmt die Schuld auf sich und geht erneut ins Gefängnis. Begleitet von den tristen Bildern der zerstörten Landschaft Bors und Gesangseinlagen der Darsteller als Ausdruck innerer Monologe der Trauer zeigen der Regisseur Oleg Novković und seine Drehbuchautorin, die Dramatikerin Milena Markowić, diese hoch emotionale Story vom Verfall einer Stadt und ihrer Menschen. Als griechischer Chor dienen ihnen die Einwohner und Bergleute Bors, die sich zu einem kraftvollen Finale vor der Kulisse der verlassenen Gruben und Halden aufstellen. Trotz des großen Pathos, ist der Film jederzeit realistisch und hat für die „besonders mutige und einmalige filmische Sprache, die das tägliche Leid der Außenseiter durch eine kraftvolle ästhetische Erfahrung nachvollziehbar macht“ den Hauptpreis der Jury, die Lubina für den besten Film verdient.

Eine lobende Erwähnung erhielt der russische Beitrag EIN ANDERER HIMMEL von Dmitry Mamulija. Ali, ein Schafhirte aus Zentralasien, hat in einer Dürre alle seine Tiere verloren und zieht mit seinem Sohn nach Moskau auf der Suche nach seiner Frau, die beide bereits vor Jahren verlassen hat. In langen fast wortlosen Einstellungen bewegt sich Ali wie ein moderner Hiob, alles Leid still erduldend, durch die ihm fremde Welt der Metropole. Selbst als sein Sohn bei einem Unfall in einem Sägewerk stirbt, in dem der Junge schwarz arbeiten muss, verliert Ali nicht die Fassung. Einige verzweifelte Ausbrüche aus der Enge der Notunterkünfte der Gastarbeiter enden aber immer wieder in den Fängen der Bahnhofspolizei. Die Bilder von den entwürdigenden Prozeduren der Entlausung, werden Berichten aus dem russischen Fernsehen über die Schweinegrippe gegenübergestellt, welche die momentane Nachrichtenlage bestimmen. Als Ali von der Polizei endlich den Aufenthaltsort seiner Frau erfährt, rafft er sich noch einmal auf. In einer langen Autofahrt sitzen beide schließlich schweigsam nebeneinander, Alis langer leidvoller Weg hat all seine Worte aufgebraucht. Der Film erhielt zu Recht auch den Preis für den besten Debütfilm sowie den FIPRESCI-Preis.

Der zweite russische Film RÜCKWÄRTSGANG von Andrey Stempkovsky hatte eine kleine Odyssee hinter sich und musste extra aus Brüssel abgeholt werden. Die Geschichte einer Mutter deren Sohn im Tschetschenienkrieg vermisst wird und die schließlich einen jungen Flüchtling adoptiert, um ihre Trauer zu überwinden, konnte die Jury ebenso wenig überzeugen wie der rumänische Beitrag OUTBOUND von Bogdan George Apetri nach einer Geschichte von Cannes-Gewinner und Oscarpreisträger Cristian Mungiu, Regisseur von 4 MONATE, 3 TAGE und 2 WOCHEN. Matilda hat 24 Stunden Ausgang aus dem Gefängnis bekommen, um zur Beerdigung ihrer Mutter zu fahren. Bei der Familie ihres Bruders ist sie nicht gern gesehen, dort hat sie nichts zu erwarten. Ihr Ziel ist aber vor allem eine Flucht nach Italien. Dazu muss sie zum Kindesvater, einem Zuhälter und skrupellosen Geschäftemacher, für den sie in den Knast gegangen ist. Er hat den gemeinsamen Sohn in ein Kinderheim abgeschoben und feilscht das Matilda versprochene Geld herunter. Nach einem Streit verunglückt das Auto und Matilda kann alles Geld an sich bringen. Als sie endlich ihren Sohn Toma gefunden hat, ist dieser über andere Jungs aus dem Heim in Kinderprostitution verwickelt. Verstört und ohne Gefühl für wahre Zuneigung sind beide nicht fähig eine dauerhafte Beziehung zueinander aufzubauen. Im Zug nach Constanta, wo ein Schlepper auf Matilda wartet, stielt Toma seiner Mutter das Geld und verlässt den Zug. Trotz der völlig illusions- und ausweglosen Situation des Films, berührt die Geschichte durch ihre Ehrlichkeit und hat mit Ana Ularu eine glaubwürdige Darstellerin. Dafür bekam sie in Locarno schon den Preis für die beste Schauspielerin.

Der Preis für die beste weibliche Darstellerin ging in Cottbus aber an Eva Gabor für die Rolle der übergewichtigen Piroska aus dem ungarischen Film ADRIENN PÁL von Agnes Kocsis, der auch den Spezialpreis und die Lubina für die beste Regie sowie den Preis der Ökumenischen Jury erhielt. In melancholischen langen Einstellungen, erzählt der Film, eine Geschichte von der Verklärung der Vergangenheit und einer Person, die ihre Arbeit als Krankenschwester in der Palliativstation eines Krankenhauses zwar gerne macht, aber über der Suche nach einer ehemaligen Schulfreundin die Vergangenheit idealisiert, um ihr eigenes tristes Leben zu vergessen. Die Nachforschungen führen schließlich bis nach Übersee. Piroska kann sich aber nicht für eine Reise entschließen, hat aber mit der Suche letztendlich ihre eigene Lethargie überwunden. Dafür gab es unter anderem auch schon den FIPRESCI-Preis in Cannes und weitere europäische Filmpreise. Eva Gabor war in Cottbus die Freude über den Darstellerpreis mit viel Humor und einem schönen Lachen ins Gesicht geschrieben. Mit dreimal Baumkuchen und 2 Lubinas im Gepäck rechnete sie mit Belastungsproblemen beim Rückflug.

Bester Darsteller wurde der Este Taavi Eelmaa für seine Rolle des Tony in dem in s/w gedrehten Filmexperiment von Veiko Öunpuu DIE VERSUCHUNG DES HL. TONY. Angelehnt an die Visionen des heiligen Antonius und Dantes Göttlicher Komödie entwickelt Öunpuu einen zu Anfang kafkaesken Reigen über die Unmöglichkeit eines Managers einer Autofirma in dieser Welt ein guter Mensch zu sein, der schließlich innerhalb von weiteren 6 Kapiteln in einem surrealen Chaos endet. Taavi Eelma ist zu verdanken, das dieser an triste finnische Kaurismäkifilme erinnernde Versuch nicht völlig entgleist. Er stellt den Außenseiter in einer Welt zwischen sterbender oder falscher Religiösität, der Verführbarkeit des schnellen Reichtums, zügellosen Partys der Neureichen und seiner eigenen Ratlosigkeit und Zerrissenheit mit fast stoischer Ruhe dar. Ein Naivling, der schließlich an der schlechten Welt zu Grunde geht. Öunpuu kann in einigen Szenen eine schlüssige Zustandbeschreibung der estnischen Gesellschaft liefern. Er überfrachtet den fast zweistündigen Film aber zu sehr mit Zitaten und Anspielungen, trotzdem entbehrt das Ganze nicht einigen Witzes, wie in der Szene in der kafkaesker Polizeistation in die Tony gerät, nachdem er die abgetrennten Hände im Sumpf entdeckt oder der Party mit seinen dekadenten Geschäftsfreunden. Tony rennt immer wieder vergeblich gegen Borniertheit und die konsumorientierte Gesellschaft an. Sehr schön auch, wenn er nach dem Besuch einer sehr merkwürdigen Onkel-Wanja-Vorstellung für seinen Glauben an die verändernde Wirkung von Theater verlacht wird. In der Bar Zum Goldenen Zeitalter werden schließlich alle Illusionen einer idealen Gesellschaft zerstört und die Gäste landen auf der Schlachtbank des Barbesitzers, eines charismatischen Verführers. Obwohl Tony die Flucht gelingt, ist sein Leben zerstört, Job und Frau sind weg. Auch die Liebe zu einem Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen kann ihn nicht retten. Der Rest des Films ist surreale Traumdeutung und endet in einer kannibalischen Sequenz. 2008 erhielt Veiko Öunpuu in Cannes dafür immerhin den European Talent Award for Best Screenplay.

Ganz anders ist da der Film DER DIEB DES LICHTS des Kirgisen Aktan Arym Kubat, der schon 1998 mit BESHEMPIR den Hauptpreis in Cottbus gewinnen konnte. Der sympatische Held Svet-Ake, ein Elektriker auf dem Land, ist ein melancholischer Moralist, der den Menschen helfen will und damit bei den neuen korrupten Herrschern aneckt. Für seinen Traum von der billigen Art Strom mittels Windrädern zu erzeugen, wird er als Träumer verspottet und von einem aus rein geschäftlichem Interesse nach politischer Macht strebendem Unternehmer ausgenutzt. Svet-Ake ist ein gedemütigter Mann, zerrissen zwischen patriarchalischen Vorstellungen und seiner grenzenlosen Gutmütigkeit. Kubat gestaltet das Ende offen, ob sein Held gescheitert ist, lässt er das Publikum entscheiden. Dafür erhielt dann der Film auch den Publikumspreis.

Der polnische Beitrag MUTTER THERESA DER KATZEN von Pawel Sala hinterließ einen eher schwächerer Eindruck. Anknüpfend an eine wahre Geschichte aus den 90er Jahren über einen Mord zweier Brüder an ihrer Mutter, versetzte der Regisseur die Story in die heutige Zeit und überfrachtete das Ganze mit Afghanistaneinsatz des Vaters, Finanzkrise, der Vater verliert sein Geld bei Börsengeschäften, der Überreligiosität der Mutter, die in ihrer Wohnung mehrere Katzen hält und damit, dass die Jungen gewalttätige Computerspiele spielen. Damit der Film nicht all zu platt wirkt, erzählt Sala die Geschichte vom Ende her. Leider kann er dadurch die Entwicklung die zum Zerfall dieser Familie führt nicht wirklich glaubhaft darstellen. Die Motivation des älteren Bruders, der noch dazu an eigene übersinnliche Kräfte glaubt und eine stetige Aggressivität ausstrahlt, wird nicht klar. Allein eine Szene aus den Anfangstagen suggeriert eine Unfähigkeit des Vaters verständnisvoll auf seine Söhne zuzugehen. All diese einfachen Klischees wollte Pawel Sala eigentlich geschickt unterlaufen, leider ist sein Film aber genau in diese Falle gegangen.

Ein Ding der Unmöglichkeit ist gar der tschechische Actionfilm KAJÍNEK von Petr Jákl. Ebenfalls nach einer wahren Begebenheit, wird hier die Geschichte des populärsten Kriminellen und Ausbrecherkönigs Jiří Kajínek erzählt. Verurteilt für einen Mord an zwei Kleinkriminellen in den 90er Jahren sitzt er bis heute im Gefängnis und versucht eine Revision zu erreichen. In reißerischen Actionbildern a la Hollywood sucht eine junge Anwältin, deren Schwester von den beiden getöteten Gangstern ermordet wurde, nach den Verstrickungen korrupter Polizisten und Richter in den Fall. Ihre Nachforschungen werden von einem Geschäftsmann und Lobbyisten behindert. Er hat die Fäden in der Hand und schaltet alle Zeugen nach und nach aus. In einer Nebenrolle als Killer ist übrigens der deutsche Schauspieler Ken Duken zu sehen. Kajìnek wird als Opfer von Korruption in der Justiz und kriminellen Wirtschaftsinteressen dargestellt. Dieser Film gehört in die Sektion Nationale Hits. Es ist schwer zu glauben, das keine anderen tschechischen Filme im Angebot waren.

Die Preise im Wettbewerb der Kurzfilme gingen an den russischen Beitrag MEER DER WÜNSCHE von Shota Gamisonia und an die rumänische Familiengeschichte MUSIK IM BLUT von Alexandru Mavrodineanu.

Alles in allem wies der Jubiläums-Wettbewerb aber eine deutliche Steigerung zum letzen Jahre auf. Wenn es dann nächstes Jahr endlich mit dem dann hoffentlich fertig sanierten Weltspiegel wieder ein richtiges Festivalkino in der Stadt gibt, entfallen dann auch die unsäglichen Shuttlefahrten zum UCI am Lausitzpark in Gaglow. Das Festival lebt schließlich von seinem in den Jahren gewachsenen fast familiären Charme und kann auf eine Multiplex-Kino vor der Stadt gut verzichten.

Alle Preisträger auf einen Blick

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Gestern wurde in Cottbus das 20. Festival des osteuropäischen Films eröffnet

Mittwoch, November 3rd, 2010

Am gestrigen Dienstagabend fand im Staatstheater Cottbus die Eröffnung des 20. Festival des osteuropäischen Films mit dem deutsch-serbischen Film „Die Frau mit der gebrochenen Nase“ in der Regie von Srđan Koljević statt. In der Hauptrolle ist die bekannte Schauspielerin Anica Dobra zu sehen. Wie immer werden auch zum Jubiläum in mehreren Sektionen des Festivals ca. 140 Filme aus mehr als 40 Ländern Mittel- und Osteuropas präsentiert. Festivalchef Roland Rust verspricht ein „so welthaltiges Programm wie nie“. Es werden in diesem Jahr Preise im Gesamtwert von 82.200 € vergeben.
Im Hauptwettbewerb Spielfilm treten 10 Filme aus Estland, Kirgistan, Polen, Russland, Rumänien, Serbien, Tschechien und Ungarn an. Weiterhin gibt es den Wettbewerb Kurzspielfilm und neu einen deutsch-polnischen Jugendfilmwettbewerb speziell für 14- bis 18-jährige Zuschauer. Das Spektrum zeigt aktuelle Werke und Trends von bereits etablierten Regisseuren sowie internationale Ko-Produktionen. Der diesjährige Fokus ist sehr weit gestellt, zum Thema „globalEast“ werden Filme gezeigt, die die Frage klären wollen, welche Impulse das osteuropäische Kino der internationalen Filmlandschaft nach der „Wende“ geben konnte. Das Ost-West-Verhältniss im internationalen Kino, eine Bestandsaufnahme und Perspektiven 21 Jahre nach dem Mauerfall.
In der Retrospektive 2010: „Hüben & Drüben“. werden anlässlich des 20. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung die Arbeiten der beiden deutschen Filmhochschulen „Konrad Wolf“(HFF) aus Potsdam-Babelsberg und der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) aus Berlin „im Zeitraffer der Jahrzehnte vor dem Mauerfall“ gegenübergestellt. Eine differenzierte Erkundung der aktuellen Filmszene des unmittelbaren Nachbarlandes Polen steht im „Polskie Horyzonty“ im Vordergrund. Des Weiteren stehen wie jedes Jahr zahlreiche Filme für Kinder, die Cottbuser Filmschau, als Wettbewerb für die Amateurfilmer, Nationale Hits und einige Specials auf dem Programm. Am heutigen Mittwoch beginnt das Festival traditionell mit einem „Russkiy Den“.
Das Festival hat sich seit seinem Start 1991 vor allem zu einem großen Publikumsmagneten entwickelt, spielt mittlerweile aber auch in der internationalen Filmbranche eine wichtige Rolle. Die Preisverleihung findet am 06.11. ab 19:00 Uhr in der Stadhalle Cottbus statt. Als Abschlussfilm läuft die Koproduktion aus Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Großbritannien, Slowenien, Deutschland, Belgien und Serbien „Zirkus Columbia“ von Regisseur Danis Tanović (No Mans Land) mit Miki Manojlović dem Star aus zahlreichen Filmen Emir Kusturicas. Im Anschluss ab 22:00 Uhr gibt es die Abschlussparty im Glad-House mit der Band „Mala Vita“ mit Musikern aus Bosnien, Serbien, den Niederlanden und Italien. Am Sonntag den 07.11. werden in der Stadthalle noch mal einige Filme wiederholt u.a. der Publikumsliebling und einer der Preisträgerfilme.
In Kürze wird es hier einige zusammenfassende Berichte vom Geschehen in Cottbus geben. Viel Glück für die Teilnehmer an den Wettbewerben und eine Menge Spaß allen Zuschauern wünscht Stefan.

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