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Open-Air-Sommer 2014 (Teil1): Das Finale des TFF Rudolstadt – Die 24. Ausgabe des Tanz und Folkfests brachte Samba, Magic Bass, Bands aus Tansania und jede Menge gut abgehangener Gitarrenmusik.

Donnerstag, Juli 10th, 2014

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Samba de Roda - Foto: St. B.

Samba de roda do Dona NicinhaFoto: St. B.

Das war es mal wieder, das 24. TFF Rudolstadt ist Geschichte. Vier Tage voller Musik, Tanz und Sonne satt. Das brachte dem Festival trotz großer Konkurrenz durch die Fußball-WM mit 87.300 fast 1.800 Besucher mehr ein als im letzten Jahr. Und da wir schon bei den Zahlen sind – beim sommerlich heißen Wetter flossen immerhin 25.000 Liter Bier so manch durstige Kehle hinunter. Es ist sicher müßig, die Zahl der vertilgten Thüringer Rostbratwürste zu erwähnen, und so sei es dann auch genug mit der Statistik. Den nüchternen Zahlen und Fakten stand wiedermal jede Menge lebendiger, vielfältiger Musikkultur aus allen Teilen der Welt gegenüber.

Tänzer von Mercan Dede - Foto: St. B.

Tänzer von Mercan DedeFoto: St. B.

Besonders der afrikanische und lateinamerikanische Kontinent wussten mit dem Länderschwerpunkt Tansania sowie Bands aus Mexico, Chile und Brasilien zu überzeugen. Die brasilianischen Sambagruppen wie Samba de roda do Dona Nicinha oder Ailton Silva + Aja Brasil brachten nicht nur das Publikum im Tanzzelt zum Schwitzen. Nachdem Freitag schon die Chilenen um die Sängerin Kali Mutsa durchstarteten, mixte am Samstag das Mexican Institute of Sound unter DJ und Produzent Camilo Lara auf der Konzertbühne im Heinepark traditionelle kolumbianische Cumbia mit Dub- und modernen Elektrobeats aus Mexico-City. Anschließend verzauberte zu später Stunde der türkische Künstler Mercan Dede mit seiner Band das Publikum vor der großen Bühne im Heinepark. Der in Kanada lebende DJ und Musiker brachte zu traditionell orientalischer Musik Tänzer auf die Bühne, die sich z.B. auch zu meditativen Klängen im Gewand eines türkischen Derwischs drehten. Ein Zusammentreffen von moderner, körperbetonter Choreografie mit mystischen Sounds, Breakbeats und viel Kunstnebel.

Kaya Baikoko - Foto: St. B.

Kaya BaikokoFoto: St. B.

Ufunuo Muheme Group - Foto: St. B.

Ufunuo Muheme Group – Foto: St. B.

Bei den zahlreich erschienenen Bands aus dem ostafrikanischen Tansania fiel vor allem die rein weiblich besetzte Ufunuo Muheme Group mit ihrer von Djembés und Gesang begleiteten Tanzshow auf. Die traditionelle Trommel ist immer noch eines der bestimmenden Rhythmusinstrumente in der Musik Afrikas. Aber auch andere Klänge mischen sich zunehmend in den elektrisierenden Sound der Musikszene v.a. in und um die Großstadtmetropole Dar es Salaam. Von dort kommen Kazimoto, die ihren scheppernden Casio-Sound mit Schlagzeug, treibendem Bass und den Elektrosamples und-loops der beiden DJs Gebrüder Teichmann verstärkten. Absolut tanzbar ist auch der Baikoko, der sich in den 90er Jahren als Partysound in den Straßenbars von Dar es Salaam entwickelt hat. Davon konnte man sich noch einmal am Sonntagnachmittag akustisch und vor allem auch visuell bei den aufreizenden, fast artistischen Einlagen der Musiker und Tänzerinnen von Kaya Baikoko im Park überzeugen.

Kazimoto & Gebrüder Teichmann - Foto: St. B.

Kazimoto & Gebrüder TeichmannFoto: St. B.

Was sich an den ersten beiden Festivaltagen angedeutet hatte – zur Halbzeitbilanz waren v.a. gitarrenlastige Acts bestimmend – setzte sich am Samstag und Sonntag fort. Und das ist nach Jahren der Fiedeldominanz durchaus die Überraschung des Festivals. Neben dem speziell vorgestellten Magic-Instrument des Jahres, dem Bass, erobert sich die Gitarre nicht nur die Rock- sondern auch die Folkmusik zurück. Hierbei besonders hervorzuheben sind die umjubelten Auftritte der englischen Band Fink am Freitag und das Comeback von Judith Holofernes, Frontfrau der Berliner Band Wir sind Helden. Nach einer kleinen Pause auf dem heimischen Sofa, die die Sängerin nicht nur zum Schreiben lustiger Tiergedichte genutzt hat, meldete sie sich am Samstagabend stimm- und soundgewaltig mit neuer Band nach dem Motto: „Platz da!“ auf der großen Bühne des Heineparks zurück.

Judith Holofernes - Foto: St. B.

Judith HolofernesFoto: St. B.

Silver Sepp  Foto: St. B.

Silver Sepp
Foto: St. B.

Wem das etwas zu poppig war, der konnte am Rande in der Stadt zum Beispiel beim Instrumentenbastler und witzigen Soundtüftler Silver Sepp fündig werden. Der Este musizierte auf einem aus einem Baumstamm gebauten Bass, trommelte auf einem alten Fahrradreifen und entlockte zusammengesteckten Abwasserrohren so manchen Klang, den er auch noch elektrisch verstärkt loopte. Auf der Heidecksburg war am Sonntagnachmittag eine Dame zu erleben, die englische Folkgeschichte geschrieben hat. Die Sängerin June Tabor gab ihr einziges Konzert in diesem Jahr gemeinsam mit der Oysterband, den Altmeistern der Folkszene auf der britischen Insel um Sänger John Jones. Es wurden neben englischen Traditionels und eigenen Stücken auch Coverversionen bekannter Songs von Bob Dylan, Fleetwood Mac, Velvet Underground, Joy Division und PJ Harvey gespielt.

June Tabor & Oysterband - Foto: St. B.

June Tabor & OysterbandFoto: St. B.

Bei RUTH-Verleihung am Samstagabend auf der Heidecksburg brachte TFF-Preisträger Rainald Grebe sein komödiantisches Talent unter Beweis und konnte, wie schon vor einiger Zeit in Rudolstadt, mal wieder Volkslieder singen. Außerdem waren die Nachwuchspreisträger Liloba aus Leipzig zu sehen. Die Band macht das, was man im weitesten Sinne als Fusionsound bezeichnen würde. Der Leipziger Elektroniker Rafael Klitzing an den Turntables sowie als gemischtes Gesangsduo die Belgierin Elsa Grégoire und der Kongolese Pierre Kalonji Tumba bringen die Stile des französischen Chansons und der afrikanischen Beats mit moderneren Clubsounds zusammen. Einen fast noch interessanteren Mix haben die Hauptpreisträger der RUTH AlpenKlezmer zu bieten. Auch wenn man nicht alles versteht, die traditionell jüdische Musik mit bayrischem Gesang darzubieten ist in jedem Fall preisverdächtig und in diesem besonderen auch noch umwerfend witzig.

Alpenklezmer - Foto: St. B.

AlpenKlezmerFoto: St. B.

Zum Finale des Tanz und Folksfests am Sonntagabend auf der großen Bühne im Heinepark wurden dann wieder die Gitarren rausgeholt. Die aus Österreich stammenden Russkaja, was man stiltechnisch auch Rus Ska Ja! buchstabieren könnte, spielten ihr hartes Brett mit Bläsersektion und nacktem Oberkörper. Sänger Georgij Makazaria, einziger echter Russe im Team und wiedererstandener Ivan Rebroff der Speed-Metal-Polka animierte und formierte das Volk vor der Bühne zum großen Kollektiv. Es gab ein treibendes Ringelspiel, genannt Psychotraktor, immer wieder Wassergüsse fürs schwitzende Publikum und einige Lektionen in russischer Sprache. Da kann unsereins aus dem ehemaligen Osten noch ganz gut mithalten. Dass es dann auch irgendwann zu Ende ging, wollte mal wieder keiner so richtig wahr haben. Und so mussten, wie bereits in den letzten Jahren, die Plastikmüllcontainer im Park bis weit in die Nacht als strapazierfähige Ersatzpercussions herhalten.

Russkaja - Foto: St. B.

RusskajaFoto: St. B.

Russkaja Foto: St. B.

Russkaja
Foto: St. B.

Ganz zum Schluss noch ein Ausblick ins Jubiläumsjahr. Das 25. TFF Rudolstadt findet vom 2. bis 5. Juli 2015 statt. Der Länderschwerpunkt beschäftigt sich dann mit Norwegen. Die Skandinavier haben bekanntlich eine sehr rege und innovative Folkszene. Passend dazu werden der traditionelle Volkstanz Halling und andere norwegische Tänze vorgestellt. Das Magic-Instrument 2015 ist die Cister (auch Zitter oder Laute), ein altes deutsches Saiteninstrument und Vorläufer der Gitarre. Also dann bis zum nächsten Jahr in Rudolstadt.

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Weitere Infos: www.tff-rudolstadt.de

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Zuerst erschienen am 09.07.2014 auf Kultura-Extra.

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Open-Air-Sommer 2014 (Teil1): TFF Rudolstadt 2014 – Halbzeitbericht vom 24. Tanz und Folk Festival

Mittwoch, Juli 9th, 2014

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Bei schönstem Sonnenschein begann am 3. Juli das 24. Tanz und Folkfestival Rudolstadt. Am Donnerstagabend stimmten Rolf Stahlhofen (Söhne Mannheims) and Friends das bereits zahlreich erschienene Publikum mit ihrem Water Is Right-Project musikalisch bestens ein. Die Organisation setzt sich für die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser vor allem in Afrika ein. Eine an der Saale installierte Waterbox demonstrierte das System und lud zu einem sauber aufbereiteten Saale-Drink.

Water Is Right - Rolf Stahlhofen Foto: St. B.

Water Is Right – Rolf Stahlhofen
Foto: St. B.

Das Tanzbein wurde wieder kräftig zu Sambaklängen von Ailton Silva & Aja Brasil im Tanzzelt geschwungen. Nach einem Ausflug zu Rootsreggae mit französischer Akkordeonmusik von Winston McAnuff & Fixi auf der Konzertbühne gab es noch das volle Brett mit dem japanischen Orchester Turtle Island, die auf der großen Bühne im Heinepark munter traditionelle Instrumente und Rhythmen ihrer Heimat mit westlichen Gitarrenpunk mixten. Bis gegen 1:30 Uhr schallten die Riffs, Trommel- und Flötentöne bis über den bereits gut gefüllten Zeltplatz an der Saalewiese.

Turtel Island - Foto: St. B.

Turtel IslandFoto: St. B.

Emsiges Treiben herrschte auch am Freitagmorgen in der Innenstadt, wo Marktstände, Straßenmusiker und Instrumentenbauer zum Bummeln oder Verweilen einluden. Auf der Heidecksburg eröffneten Kazimoto aus Dar es Salaam den Tansania-Schwerpunkt. Ihr rhythmischer und als „African-New-Wave“ bezeichneter Sound wird am Samstagabend noch durch die beiden DJs Gebrüder Teichmann verstärkt. Erste Mutige trotzen bereits der heißen Mittagssonne und wagten sich zum Tanzen aus dem schützenden Schatten.

Annuluuk - Foto: St. B.

AnnulukFoto: St. B.

Beim Creole-Bundeswettbewerb junger Weltmusikgruppen bezauberten Annuluk auf der Bühne der Burgterrasse und empfahlen sich schon mal als mögliche Preisträger. Zumindest der Publikumspreis könnte ihnen sicher sein. Die Tradition alter Bluesbarden setzte anschließend „Mr. Bojangles“ David Bromberg in Begleitung von Mark Cosgrove fort. Der Gitarrist aus Philadelphia hat bereits mit bekannten Größen wie Bob Dylan, Jerry Garcia oder Willi Nelson auf der Bühne gestanden. Er bot zur Freude der Fans einige Klassiker der Folk- und Bluesmusik dar.

David Bromberg - Foto: St. B.

David BrombergFoto: St. B.

Wem das zu viel Oldie oder zu wenig groovye war, dürfte bei einer anderen Gitarrenlegende im Heinepark bestens aufgehoben gewesen sein. Dort spielte die New Yorker Underground-Legende Arto Lindsay (u.a. Ex-Lounge-Lizards) mit brasilianischer Begleitung munter gegen die um sich greifende Fußballhysterie an, ließ sich aber gern die Zwischenergebnisse des Matchs Deutschland gegen Frankreich vom Publikum durchsagen. Seine Brasilianer mussten ja später am Abend auch noch gegen Kolumbien ran. Bis dahin vertrieb er den Fußballverweigerern vor der großen Bühne mit schrägen Gitarrenriffs, Feedback, Free- und Latinjazznummern vor hervorragend die Zeit bis zum nächsten Act.

Arto Lindsay - Foto: St. B.

Arto LindsayFoto: St. B.

Der folgte mit den Black Warriors auf der Konzertbühne, eine weiterer afrikanische Rhythmussektion vom Tansaniaschwerpunkt. Dass englische Folkbands nicht nur fiddeln können, sondern auch ganz gut an der Gitarre sind, bewies Finian Paul Greenall mit seiner Band Fink aus Brigthon, eigentlich eine Hochburg des britischen Triphops. Ihr melancholischer, gut harmonisierender Gitarrenrock und Greealls Stimme erinnern entfernt an einen entschleunigten Bono Vox von U2 (allerdings ohne nervenden Bombasthall und Mitsinghymnen), nimmt seine Anleihen aber auch im amerikanischen Slowfolk des Süd- und Mittelwestens.

Fink -  Foto: St. B.

Fink – Finian Paul Greenall
Foto: St. B.

Auf der Konzertbühne landete dann spät am Abend noch ein UFO, dem vier crazy Gippsys aus Chile (!) entstiegen. Die Band um die schillernde Sängerin Kali Mutsa (eine Barbarella auf Speed) mischt Elektronik mit lateinamerikanischen Rhythmen der Andenregion und europäischen Balkanbeats. Etwas störend dabei nur, dass mindestens die Hälfte des Sounds aus der Konserve kam und die große Ligtht und Videoshow etwas unterging. Auf jeden Fall war das tanzbar, wie auch der nächste Tansania-Act auf der großen Bühne im Heinepark. Segere Original schwangen ihre Hüften und Baströckchen bis weit nach Mitternacht.

Kali Mutsa - Foto: St. B.

Kali Mutsa Foto: St. B.

Höhe- und Schlusspunkt des zweiten Tags beim TFF war aber mit Sicherheit das indische Tanztheater Mudiyetto aus Kerala. Hier wurde vor der Konzertbühne ein mythisches Ritual vollzogen. Zu unablässigem Bangra-Trommelfeuer kämpfe in traditioneller Kostümierung (u.a. ein weit ausladender Kopfputz und furchterregende Masken) zu Ehren von Kali der Dämon Darikan gegen die indische Gottheit des Todes, der Zerstörung, aber auch der Erneuerung. Ein Spektakel, das die Zuschauer ganze 2 ½ Stunden bannte.

Mudiyettu - Foto: St. B.

MudiyettuFoto: St. B.

Am Samstag geht das Geschehen auf den vielen Bühnen des Festivals weiter. Es stehen noch, nun bei angenehmeren Temperaturen, bis zum Sonntagabend weitere heiße Acts wie z.B. von Judith Holofernes (Wir sind Helden), Mercan Dede, June Tabor & Oysterband, die Verleihung des Ruth-Weltmusikpreises auf der Heidecksburg sowie zum Abschluss die österreichischen Russkaja im Heinepark an. Aber auch am Rande wartet wie immer noch so manches Interessantes auf seine Entdeckung.

Abschlussbericht TFF 14 hier!

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Das TFF auf der Heidecksburg - Foto: St. B.

Das TFF auf der Heidecksburg
Foto: St. B.

Weitere Infos:
www.tff-rudolstadt.de

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Zuerst erschienen am 05.07.2014 auf Kultura-Extra.

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Das 24. Tanz und Folk Festival Rudolstadt findet wieder vom 3. bis 6. Juli 2014 statt.

Donnerstag, Juli 3rd, 2014

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(c) TFF Rudolstadt

(c) TFF Rudolstadt


Das TFF Rudolstadt geht 2014 vom 3. bis 6. Juli bereits zum 24. Mal über die mehr als 20 Bühnen der kleinen Ostthüringischen Stadt. Von Donnerstagabend an werden an vier Festivaltagen wieder über 160 Bands aus rund 35 Ländern bei mehr als 200 Konzerten auf Deutschlands größtem Roots-Folk-Weltmusik-Festival Deutschlands auftreten. Neben Größen der internationalen Roots-, Folk- und Weltmusik Szene wie Judith Holofernes, David Bromberg, June Tabor & Oysterband, Arto Lindsay, Fink oder Mercan Dede haben sich bei einem Länderschwerpunkt TANSANIA Bands aus Dar es Salaam und SanSibar zum Thema Mambo Moto Moto angekündigt. Das Magische Instrument ist dieses Jahr von Kontrabass bis Tuba der Bass und passend zur Fußball-WM in Brasilien tanzt man die verschiedenen Spielarten der Samba.

Am Samstag wird wieder traditionell auf der Heidecksburg der Deutsche Weltmusikpreises „RUTH“ verliehen. Der Hauptpreis geht an die bayrische Band Alpen Klezmer, der Förderpreis an die Leipziger Musiker von Liloba. Die TFF-Sonder-RUTH erhält der Kölner Sänger, Kabarettist unf Theaterregisseur Rainald Grebe und die Ehrenruth geht an die langjährige Organisatorin des Festivals deutsches Volkslied und Mitglied des Deutschen Volksliedarchivs in Freiburg Barabara Book. Auf der Burgterrasse finden am Freitag, Samstag und Sonntag die Finalkonzerte des Global Music Contests „Creole“ mit insgesamt 13 Kandidaten aus allen Bundesländern statt. Die Sieger werden im Laufe des Abschlusskonzertes am Sonntag auf dem Marktplatz bekannt gegeben. Im Rahmenprogramm des Festivals findet u.a. das alljährliche Kinderfest im Heinepark statt. Es gibt ein Instrumentenbauzentrum, die saalgärten-After-Hour, diverse Workshops, Diskussionen und Ausstellungen sowie ein umfangreiches Straßenmusikprogramm in den Altstadtgassen.

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Die TFF-Bühne im Hof der Heidecksburg – Foto: St. B.

Gleich zu Beginn gibt sich das TFF diesmal sogar politisch. Am Donnerstag um 21:00 Uhr startet das Festival im Heinepark mit einem Auftakt-Konzert, das sich dem Engagement für sauberes Trinkwasser in der Welt widmet. „Water Is Right“ ist ein Projekt von Rolf Stahlhofen, Mitgründer der „Söhne Mannheims“, mit Kollegen aus Mannheim, der Band um „Gentleman“ und internationalen Gästen. Also dann wie immer ein Wunsch für gutes Wetter, weniger Wasser von oben sowie viel Spaß und Erfolg allen Teilnehmer und Besuchern.

weitere Infos unter: www.tff-rudolstadt.de

Berichterstattung auch auf dem online-magazin KULTURA-EXTRA: www.kultura-extra.de

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