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Ein Käfig ging einen Vogel suchen – Am Deutschen Theater Berlin schickt Andreas Kriegenburg den deutschen Kleinbürger mit Kafka auf die schiefe Ebene

Mittwoch, Februar 17th, 2016

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Foto: DT-Schaukasten

Foto: DT-Schaukasten

Die Interpretation der Erzählungen und Romanfragmente des Schriftstellers Franz Kafka sind ein weites Feld, das gerade auch am Theater sehr gern beackert wird. Und dabei kann man schon mal auf die schiefe Ebene geraten. „Jeder Satz spricht: deute mich, und keiner will es dulden.“ ist daher eine recht passende Feststellung von Theodor W. Adorno zu Kafkas Werk. Regisseur Andreas Kriegenburg, der bereits in einer Bühnenadaption von Kafkas Prozess 2008 an den Münchner Kammerspielen die Welt eines normalen Kleinbürgers auf einer kippbaren Scheibe rotieren ließ, erschafft auch in seiner neuen Inszenierung verschiedener Kafka-Erzählungen am Deutschen Theater Berlin einen ineinander verschachtelten Bau aus kistenartigen Wohnräumen mit schiefen Böden und Wänden, die die Schwerkraft zum entscheidenden Mitspieler werden lassen.

Die Welt des Kleinbürgers aus den Angeln zu heben, vermögen die Erzählungen Franz Kafkas sicher nicht. Sie lassen aber dessen Gewissheiten oft gefährlich ins Wanken geraten. Kafka spielt dabei mit diffusen Ängsten und klaustrophoben, scheinbar ausweglosen Zuständen, die die Protagonisten schicksalhaft anziehen und an denen sie schließlich verzweifeln und scheitern müssen. So auch in zweien seiner Schlüsselerzählungen Der Bau und Blumfeld, eine älterer Junggeselle, die Andreas Kriegenburg in seinem schiefen Kistenbühnenbild ineinander verschränkt. Das Klaustrophobe mit dem Absurden verbinden will dieser Abend gleichermaßen wie er auch den Einbruch des Irrationalen in die alltägliche Realität seiner Protagonisten beschreibt.

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Ein Käfig ging einen Vogel suchen ist einer der schönen, absurden und sogenannten „kafkaesken“ Aphorismen, die der Schriftsteller im Laufe der Jahre neben seinen zahlreichen Prosawerken zusammengetragen hat und der jetzt den gleichlautenden Titel für Kriegenburgs Exkurs zur komischen Seite Kafkas gibt. Über den „lachenden Kafka“ im Gegensatz zum doch meist eher düster empfundenen ist viel diskutiert worden. Fakt ist, dass Kafka besonders mit der Erzählung Blumfeld, ein älterer Junggeselle eine tragikomische Slapstick-Figur geschaffen hat. Natürlich kann man sich Vieles aus der Besonderheit von Kafkas Biografie und seiner oft schwierigen Psyche zusammenreimen. An der absurden Komik dieser Erzählung, die natürlich auch selbstironische, autobiografische Züge trägt, wird man nicht vorbeikommen.

(C) Arno Declair

Foto (c) Arno Declair

Kriegenburg überführt Kafkas Einzelgänger ins Universelle. Gemäß der Kurzparabel Gemeinschaft gibt es hier gleich fünf Blumfelds (Elias Arens, Moritz Grove, Bernd Moss, Jörg Pose und Natali Seelig), die sich allerdings Anton Blumenfeld nennen, aber genauso gut Müller, Meier, Schulze heißen könnten. Ausstatterin Andrea Schraad hat alle mit Halbmaske, Brille, Anzug und Aktentasche gleichgeschaltet. Otto-Normalbürger, die lieber unter sich bleiben wollen, aber plötzlich aus dem alltäglichen Trott ins Chaos gestürzt werden. Kriegenburg übersetzt das in entsprechend chaotische Wimmelbilder mit schrägen Hängepartien im Bühnenbild, zu denen Nele Rosetz die Texte spricht. Erster Höhepunkt des Abends ist aber mit Sicherheit die Schilderung der Bemühungen von Blumfeld, die daheim vorgefundenen, auf- und abspringenden Zelluloidbälle unter Kontrolle zu bringen. Laura Goldfarb und Lisa Quarg tragen das als doppeltes Lottchen im Stil einer Sportreportage vor.

Es fällt einem zunächst etwas schwer, sich auf den Text zu konzentrieren. Verunsicherung ist Programm an diesem Abend. Denn auch in der ebenso surrealen Erzählung Der Bau, in der ein nicht näher definiertes Tier die Vorzüge seines gut getarnten, unterirdischen Heims mit Gängen und Kammern anpreist, geht es um schwindende Sicherheiten und eine wachsende Paranoia. Den Text sprechen alle abwechselnd in einem ähnlich forcierten, ironischen Tonfall wie zuvor den Blumfeld. Der zu neuer Leichtigkeit gefundene Regisseur Kriegenburg erweist sich einmal mehr als Meister des inszenierten Slapsticks, der vom höchst konzentriert spielenden Ensemble mit erstaunlicher Präzision beim Frühstücken, Krawattenbinden und Turnen am Zimmermobiliar zelebriert wird.

Und noch weitere kurze Kafka-Texte finden Eingang in die Inszenierung und geben dem Abend letztendlich sogar eine ganz konkrete Richtung in die heutige Zeit. Aus dem Radio sind nicht nur Meldungen über schlechtes Wetter, sondern auch von Flüchtlingen zu hören. Übersetzt ins Kafka-Vokabular erzeugt die Veränderung der Welt die verschiedensten Ängste und Vorurteile sowie ein ständiges Gefühl der Ohnmacht und des Kontrollverlusts. Und das gilt natürlich im Umkehrschluss nicht nur für Kafkas Figuren. In der Tierparabel Schakale und Araber wird das ziemlich deutlich. Eine relativ widersprüchliche Geschichte, in der Kafka seine innere Zerrissenheit gegenüber dem Judentum höchst symbolhaft thematisiert. Man müsste sie allerdings hier noch etwas negativer deuten.

Noch problematischer wirkt da die Einflechtung der Erzählung Ein altes Blatt, in der die Machtlosigkeit eines Kaisers gegenüber fremden Nomaden, die eine Stadt belagern, beschrieben wird. Als verängstigtes Volk lässt Kriegenburg seine fünf Blumenfelds sich verzweifelt ans Interieur klammen, während sie von den beiden Friedas, die zu regelrechten Furien mutieren, bedrängt werden. Die Unruhe der Figuren, das immer wieder Abrutschen an der schiefen Ebene entbehrt natürlich nicht einer gewissen Komik und Ironie. Das Gefühl der inneren Sicherheit geht ja auch dem Bau-Verteidiger irgendwann flöten. Nur resultiert dies ja bekanntlich aus einer eingebildeten Gefahr.

Wenn allerdings die Messer gewetzt und Abwehrwaffen gebastelt werden, kippt die Inszenierung vollends ins Paranoide und gibt die Stimmung in Teilen des Volkes – man summt auch mal die Melodie des Deutschlandlieds – durchaus recht drastisch wieder. Bei all dem momentanen Abschottungswahn will diese Inszenierung vielleicht ein Möglichkeitsraum sein, die Paranoia wegzulachen. Ein humorvoller Hoffnungsschimmer durch die Lücken der kafkaesken chinesischen Mauer, mit deren Bau die Länder Europas gerade den inneren Zusammenhalt erzwingen wollen.

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Ein Käfig ging einen Vogel suchen
von Franz Kafka
Regie / Bühne: Andreas Kriegenburg, Kostüme: Andrea Schraad, Dramaturgie: Juliane Koepp
Mit: Elias Arens, Laura Goldfarb, Moritz Grove, Bernd Moss, Jörg Pose, Nele Rosetz, Natali Seelig, Lisa Quarg
Premiere war am 13. Februar 2016 im Deutschen Theater
Dauer: 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Termine: 18.02. / 13. und 16.03.2016

Infos: https://www.deutschestheater.de/

Zuerst erschienen am 15.02.2016 auf Kultura-Extra.

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Kafkas Prozeß – Am Berliner Ensemble inszeniert der Hausherr Claus Peymann sein eigenes Scheitern.

Dienstag, Juni 17th, 2014

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Kafkas Prozeß  mit Jürgen Holtz und Veit Schubert  © Foto: Lucie Jansch

Kafkas Prozeß mit Jürgen Holtz und Veit Schubert
© Foto: Lucie Jansch

Wenn sonst schon nicht viel, dieses Bild wird aus Claus Peymanns Kafka-Inszenierung bleiben: Die zunächst stolze Gestalt des Josef K. (Veit Schubert) steht am Ende auf der außer ein paar Stühlen und Tischen fast leerer Bühne (Achim Freyer) des Berliner Ensembles an der Brandmauer, die Hände erhoben. In der Szene im Dom tritt dem Gehetzten in Gestalt des Gefängniskaplans sein letztes großes Lebensrätsel entgegen. Jürgen Holzt, ganz der altersweise aber auch dämonische Geistliche, konfrontiert den verzweifelten Delinquenten mit der berühmten Geschichte Vor dem Gericht. K. nimmt die Parabel vom Türhüter, der nur den ganz persönlichen Zugang des Einzelnen zum Gericht bewacht, die Schultern gesenkt und den Kopf schief gestellt entgegen. K. als geworfenes Individuum, allein und in eine Welt gestellt, die er nicht mehr versteht und nicht mehr beeinflussen kann, hat hier nicht viel mehr zu entgegnen als „Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht.“

Und Veit Schubert spielt das auch sehr schön, erst mit aufgeregter, später resignierter Fassungslosigkeit. Ein großes unschuldiges Kind mit noch größer angemalten Augen, weiß geschminktem Gesicht, wie bei Peymann seit Jahren so üblich, und einem unermesslichen Drang zum ewig Weiblichen, das sich hier K. mal anbiedernd an den Hals wirft, mal rätselhaft und unerreichbar scheint – wie die Ursache seiner Verhaftung und der Sitz des über ihn urteilenden Gerichts. Die Frauen in der Maske der Versuchung werden K. aber nicht hinan, sondern auf Dauer immer weiter hinab ziehen. Jedenfalls bringen sie ihn in seiner Angelegenheit kaum einen Schritt weiter. Laura Tratnik (Fräulein Bürstner) als mondäne Femme fatale in schwarz, Marina Senckel als flatterhafte, klammernde Leni und Karla Sengteller als verführerische Frau des Gerichtsdieners, diesmal in weiß, dürfen hier Kafkas leicht verkorkstes Frauenbild illustrieren. Veit Schubert malt sich seine Begehren und Ängste als weibliche Silhouette auf einen Spiegel. Das wäre zumindest ein autobiografischer Deutungsansatz. Dazu liefert die Bühnenfassung von Jutta Ferbers ein verschlanktes Textgerüst aus den wichtigsten Dialogen des Romans, dazu kommen ein paar erzählerische Passagen aus dem Ensemble.

Kafkas Prozeß am Berliner Ensemble - Veit Schubert als josef K. © Foto: Lucie Jansch

Kafkas Prozeß mit Veit Schubert als Josef K.
© Foto: Lucie Jansch

Das Romanfragment Der Prozess (Titel der Erstausgabe von 1925) erzählt ja nicht zuletzt auch vom Scheitern. Kafka immer im Zweifel mit sich und der Welt, auf der Suche nach dem Warum, ganz ins Schicksal ergeben. Alles vergeblich, und doch nichts weniger als ganz große Literatur. Mehrfach verfilmt von Orson Welles bis Steven Soderbergh und auf die Bühne gebracht u.a. in der phänomenalen Inszenierung von Andreas Kriegenburg 2008 an den Münchner Kammerspielen. Auf einer schiefgestellten Bühne im Auge der Überwachung balancierte damals, in München, das Individuum Josef K. aufgelöst in eine nach Kleidung und Geschlecht neutrale, uniforme Masse von clownesken Mitläufern. Am BE gibt man dagegen eine leider recht traurige Nummernrevue (Die Schauspieler tragen Zahlen oder Buchstaben am Kostüm), in der lediglich einige der bereits recht betagten Theatergrößen wie Jürgen Holzt und der aus Wien importierte Martin Schwab als Advokat Huld im Rollstuhl brillieren. Swetlana Schönfeld als poltrige Frau Grubach, Norbert Stöß als tänzelnder Onkel Albert, Roman Kaminski als hündisch kriechender Kaufmann Block und Joachim Nimtz als wie ein Rummelboxer ausstaffierter, einen riesen Pinsel schwingender Gerichtsmaler Titorelli bleiben dagegen reine Karikaturen.

Einer unerreichbaren Macht ausgeliefert sein, man könnte jede Menge Beispiele dafür anführen, nicht zuletzt in Bezug auf den aktuellen NSA-Skandals oder die allumfassende Krake Internet. Claus Peymann unterlässt dies nicht ganz unerwartet. Er interpretiert Kafkas düster absurde Suche nach dem/einem Gesetz als Verzweiflungsakt der totalen Sinnlosigkeit. Das hat bei Kafka ja durchaus Beckett’sche Dimensionen. In Claus Peymanns Urteil erstarrt auf der Bühne alles zum verkalkten Bild. Es staubt nicht nur aus den übergroßen Deckeln des Heftes des Untersuchungsrichters (Jakob Schneider). Die Bühnenuhr läuft mal vor und mal rückwärts, das Ticken der vergehenden Zeit wächst in den Szenenwechseln zu einem bedrohlichen Lärmen an. Überdeutlich auch die Gestik des Schauspielensembles in den verschiedenen Rollen der Wächter, Richter und anderen dem Gericht Dienlichen oder wie K. Ausgelieferten. Da werden Aktenblätter beschwörend hochgehalten, Vorgesetzte und Gerichtsangestellte sitzen auf Leitern oder erheben sich bedrohlich über dem zusammensinkenden K. und der Sitzungssaal schrumpft durch herunterfahrende Stangen, an den Neonröhren befestigt sind, zum klaustrophoben Raum.

Kafkas Prozeß - Veit Schubert und Ensemble © Fotos: Lucie Jansch

Kafkas Prozeß – Veit Schubert und Ensemble
© Fotos: Lucie Jansch

Zur Deutung eines Sinns oder der Sinnlosigkeit dieser absurden Geschichte ist viel gesagt und noch mehr geschrieben worden. Von der Sinnlosigkeit seines Tuns hat auch Claus Peymann seit einiger Zeit in den Medien immer wieder berichtet. Nun hat er seine Resignation in ein passendes Alterswerk gefasst. Er zeigt mit Kafkas Prozeß das Scheitern eines Menschen in der Maschinerie einer seelenlosen, korrupten Bürokratie als Sinnbild nicht nur für einen autokratischen Staat, sondern auch für das Mühlrad des Lebens selbst. Das vor der Tür des Gesetzes gescheiterte Individuum, müde, erniedrigt, seiner Würde und Kleidung entledigt, verkriecht sich hier unter einem Haufen aufgestapelter Stühle. Keine letzte helfende Hand aus irgendeinem Fenster, als Geste des Mitleids. Der Akt der Vollstreckung am von einem nicht fassbaren Richter Abgeurteilten erfolgt als vom Ensemble aus der Loge eingesprochener Abgesang. „Wie ein Hund! (…) es war, als sollte die Scham ihn überleben.“ In Claus Peymanns dröger Literaturvertheaterung bleibt nicht nur das bloße Behauptung.

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Kafkas Prozeß
Textfassung Jutta Ferbers
Mitarbeit: Hermann Beil, Claus Peymann

Inszenierung: Claus Peymann
Bühnenbild: Achim Freyer
Kostüme: Achim Freyer, Wicke Naujoks
Mitarbeit Bühnenbild: Moritz Nitsche
Dramaturgie: Jutta Ferbers
Licht: Ulrich Eh, Achim Freyer

Mit: Swetlana Schönfeld (Frau Grubach/ Eine Frau), Marina Senckel (Leni/ Mädchen), Karla Sengteller (Frau des Gerichtsdieners/ Mädchen), Laura Tratnik (Fräulein Bürstner/ Mädchen), Raphael Dwinger (Kullich/ Gerichtsdiener), Jürgen Holtz (Der Geistliche), Boris Jacoby (Willem/ Ein Mann im Richtertalar), Roman Kaminski (Direktor-Stellvertreter/ Kaufmann Block), Andy Klinger (Aufseher/ Prügler), Joachim Nimtz (Maler Titorelli), Luca Schaub (Rabensteiner/ Student), Jakob Schneider (Kaminer/ Untersuchungsrichter), Veit Schubert (Josef K.), Martin Schwab (Advokat Huld), Norbert Stöß (Onkel Albert/ Ein Wartender), Jörg Thieme (Franz/ Ein Mann im Richtertalar)

Dauer: ca. 2 Stunden (keine Pause)

Infos: http://www.berliner-ensemble.de/repertoire/titel/98

Zuerst erschienen am 15.06.2014 auf Kultura-Extra.

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Die Festspielsaison erreicht die heimatlichen Stadttheater – Castorf, Stemann, Schimmelpfennig, Erpulat und Co. in Berlin und Hamburg

Sonntag, Oktober 30th, 2011
  • TEIL 1:

Ein starkes Kafka-Doppel mit „Das Schloss“ in der Regie von Nurkan Erpulat und „Amerika“, einem Gastspiel aus Hamburg, am Deutschen Theater Berlin

Genau wie die zahlreichen Theater-Festspiele in den deutschsprachigen Landen bemüht sind, ihr Publikum immer wieder aufs Neue anzuziehen, so dürsten auch die Stadttheater nach Geldquellen, um große Projekte stemmen zu können. Das Kooperationsmodell ist also ein Mittel, dem sich beide Partner schon seid Längerem verschrieben haben, mit mehr oder weniger Erfolg, aber immer mit einem deutlichen Hang zum großen Event, die man nur mit dem entsprechendem Staraufgebot auch zu realisieren glaubt. Wenn man nach Salzburg und Wien schaut, wird man also dementsprechend immer wieder auf die gleichen Namen stoßen, so dass es schon einer mittelgroßer Sensation glich, dass man tief im Westen unserer Republik, bei der Ruhrtriennale, auf ein junges Talent aus dem tiefen Kreuzberg setzte. 2010 inszenierte dort Nurkan Erpulat sein später preisgekröntes und zu mehreren Theatertreffen eingeladene Erfolgsstück „Verrücktes Blut“, das noch immer im Ballhaus Naunynstraße zu sehen ist. Der bisher für postmigrantische Themen bekannte Regisseur hat sich nun am wesentlich besser situierten Deutschen Theater mit Franz Kafkas „Schloss“ zwar die Geschichte eines Fremden in einer ihm feindlich gesinnten Umgebung ausgesucht, ein Stück über die Integration von Ausländern ist aber dennoch nicht daraus geworden. Die Premiere bei der Ruhrtriennale war am 23. September. Seit Oktober steht die Inszenierung nun auf dem Spielplan des DT.

Ist der lachende Kafka auch ein Revolutionär? kafka.jpg

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